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Toto Wolff: Gerüchte über Teamkollegen-Veto waren "Nonsens"

Dass sich Lewis Hamilton ein Vetorecht für einen Teamkollegen in den Vertrag schreiben lassen wollte, stimmt laut Toto Wolff nicht

(Motorsport-Total.com) - Was lange währt, ist endlich gut: Nach langen Verhandlungen hat Lewis Hamilton seinen Vertrag mit Mercedes für die Formel-1-Saison 2021 um ein weiteres Jahr verlängert. Der Vertrag wurde laut Motorsportchef Toto Wolff bereits in der vergangenen Woche unterzeichnet, über die wichtigsten Themen sei man sich aber bereits Anfang des Jahres einig gewesen.

Lewis Hamilton, Toto Wolff

Über ein Teamkollegen-Veto wurde bei Mercedes nie gesprochen Zoom

Kein Teil der Diskussionen sollen dabei allerdings Sonderwünsche wie ein Veto gegen einen Teamkollegen gewesen sein. Dieses Gerücht geisterte in den vergangenen Tagen durch die Medien und wurde auch von Ex-Pilot Damon Hill aufgegriffen.

Mit seiner Verlängerung um nur eine Saison ist ein mögliches Veto für 2022 ohnehin kein Thema, doch laut Wolff habe es auch nie eine Rolle gespielt: "Das war wirklich Nonsens", stellt der Österreicher klar.

Wolff: "Nicht mit einem Wort erwähnt"

"So manche Dinge, die da gestanden sind, wurden nicht einmal diskutiert. Sei es eine Umsatzbeteiligung an den TV-Geldern, ein Mitspracherecht beim zweiten Fahrer und so weiter. Nicht mit einem Wort erwähnt und nicht mit einem Wort diskutiert", unterstreicht er.


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Wahrscheinlich hätte es aber bei manchen Themen trotzdem noch einiger Diskussion für die Zukunft bedurft. Das wurde aufgrund der bevorstehenden sportlichen Herausforderung aber erst einmal verschoben. Hamilton möchte 2021 seinen achten WM-Titel einfahren und damit zum alleinigen Rekordweltmeister werden.

Weitere Diskussionen hätten da wohl gestört: "Ich glaube, Lewis möchte alles darauf konzentrieren, bestmögliche Voraussetzungen für den achten Titel zu schaffen", sagt Wolff. Das werde alles andere als einfach, vor allem da man Red Bull in diesem Jahr stärker wähnt.

Ziel: Nicht erst Weihnachten über 2022 reden

2022 sei dann aber mit einem neuen Technischen Reglement und einer verschärften Budgetgrenze eine völlig neue Welt. "Gesamtwirtschaftlich gesehen haben wir auch ein schwieriges Umfeld. Von daher haben wir uns beide gedacht, dass wir uns diese 2022-Diskussionen gerne jetzt sparen wollen, um einfach mit der Saison zu beginnen", betont Wolff.


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Bei einem sind sich beide Seiten aber jetzt schon einig: "Wir haben auch beschlossen, dass wir uns im kommenden Jahr nicht mehr so viel Zeit lassen wollen, sodass wir erst zu Weihnachten wieder darüber reden, was 2022 passiert."

Womöglich werden wir dann schon früher wissen, wie der Weg von Lewis Hamilton und Mercedes weitergeht.

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