powered by Motorsport.com
  • 19.08.2016 · 18:37

  • von Roman Wittemeier

Toro-Rosso-Technikchef genervt: Immer diese Kleinigkeiten...

Toro-Rosso-Technikchef James Key ärgert sich über verpasste Chancen in der bisherigen Formel-1-Saison 2016: Gute Arbeit, aber auch immer wieder Fehler

(Motorsport-Total.com) - Toro Rosso hat rein rechnerisch in der aktuellen Sommerpause der Formel-1-Saison 2016 noch Titelchancen. Ein möglicher Traum, der von der Realität allerdings so weit entfernt ist wie der ehemalige Grand-Prix-Pilot Taki Inoue vom Gewinn der Weltmeisterschaft. Die Stimmung im Lager der Italiener ist derzeit nicht die beste. Nach einem soliden Auftakt in das Jahr sah man zuletzt gegen die direkten Konkurrenten von Force India kaum noch Land - und von hinten rückt McLaren-Honda immer näher.

James Key

Auf dem Sprung zu den Roten? James Key wird angeblich von Ferrari umworben Zoom

"Es gab einige Rückschläge", meint Technikchef James Key im Gespräch mit 'Autosport'. Man habe auf Grundlage der Tatsache, dass man mit einem Vorjahres-Antrieb von Ferrari unterwegs ist, technisch gut Schritt halten können. "Aber leider - und das ist ein bisschen typisch für Toro Rosso - haben uns Kleinigkeiten zurückgeworfen. Manchmal haben wir uns selbst hereingeritten", so der Brite, der angeblich derzeit von Ferrari umworben wird.

"Es gibt bei uns keine großen Baustellen, bei den wichtigen Dingen sind wir gut. Wir müssen aber dafür sorgen, dass wir unter allen Umständen die Lage in jedem Detail im Griff haben. Es sind Kleinigkeiten. Zum Beispiel, was passiert, wenn bei einem ungeplanten Boxenstopp einige Systeme des Autos spinnen", erklärt er. Das Team hat als Reaktion auf die anhaltenden Probleme reagiert: Einige Techniker wurden von der weiteren Entwicklung abgezogen und an die Arbeit an den Details gesetzt.