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Toro Rosso im Zwiespalt: Mehr Honda-Power bringt Gridstrafe mit sich

Toro Rosso wird in Sotschi eine neue Motorenausbaustufe von Honda bekommen, muss dafür aber eine Strafversetzung in Kauf nehmen

(Motorsport-Total.com) - Die Bullen-Familie wird voraussichtlich geschlossen am Ende des Feldes stehen, wenn am Sonntag in Sotschi die Lichter der Ampel ausgehen. Denn neben Red Bull wird auch Schwesterteam Toro Rosso Gridstrafen in Kauf nehmen, um ein neues Motorenupgrade einzuführen. Honda hatte bereits angekündigt, gegen Saisonende einige Experimente im Hinblick auf das kommende Jahr durchzuführen.

Pierre Gasly

Die Erfolgsaussichten von Toro Rosso sind in Sotschi gering Zoom

Wie viel das Upgrade bringt, ist noch nicht klar. Soweit wollen sich die Fahrer nicht aus dem Fenster lehnen. Sie sind schon froh, dass überhaupt Updates für das Auto kommen. "Es ist schon eine Weile her, seit wir ein Update hatten, von daher ist alles positiv", sagt Pierre Gasly.

Den Zeitpunkt für die Strafversetzung sieht der Franzose dabei richtig gewählt: "Wenn wir auf die kommenden Rennen schauen - Suzuka kommende Woche, dann Austin, Brasilien, Mexiko -, dann kommt es auf den Strecken vor allem auf Motorenleistung an", so Gasly. Auch Red Bull wollte lieber in Sotschi Strafen kassieren als bei den folgenden Rennen.


Toro Rosso: Boxenstopp-Übung mit Brendon Hartley

Brendon Hartley versucht sich mit seiner Toro-Rosso-Crew an einigen Boxenstopp-Übungen. Weitere Formel-1-Videos

Für Gasly und Teamkollege Brendon Hartley wird es im Saisonverlauf immer schwieriger, sich in Szene zu setzen. Gerade einmal zwei Punkte konnte man nach der Sommerpause holen, was vor allem daran liegt, dass die Entwicklung des Autos stockt. "Die anderen haben Upgrades gebracht, und wir hatten noch das erste Paket als Basis", sagt Gasly. "Während sich die anderen verbessert haben, haben wir mehr und mehr Probleme bekommen."

Im kommenden Jahr soll es für Toro Rosso besser werden. Bei Honda und Red Bull geht man davon aus, dass der Motor besser als der von Konkurrent Renault sein wird. "Das denke ich nicht", wirft aber Renault-Pilot Nico Hülkenberg ein. "Im kommenden Jahr werden einige gute Dinge kommen, von daher denke ich, dass wir gute Fortschritte machen werden."

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