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Szafnauer: Sebastian Vettel noch nicht bei 100 Prozent, aber nah dran

Aston-Martin-Teamchef Otmar Szafnauer sieht einen Sebastian Vettel, der nah bei 100 Prozent ist - In Baku war der Deutsche am Freitag aber noch zurückhaltend

(Motorsport-Total.com) - War Monaco der große Durchbruch von Sebastian Vettel bei Aston Martin? Der Deutsche hatte mit Platz acht ein starkes Qualifying hingelegt und im Rennen unter anderem Weltmeister Lewis Hamilton mit seiner Strategie überholt und Platz sechs eingefahren. Für den Heppenheimer waren es im fünften Saisonrennen endlich die ersten Punkte.

Sebastian Vettel

Sebasstian Vettel will in Baku an Monaco anknüpfen Zoom

"Seb fühlt sich immer wohler", hat auch sein Teamchef Otmar Szafnauer erkannt und sieht Monaco als eindeutigen Beweis dafür an: "Wenn du dich in Monaco nicht wohl im Auto fühlst, dann kannst du nur schwer Performance herausholen. Er hat sich wohler gefühlt und gute Arbeit geleistet - sowohl im Qualifying als auch im Rennen."

Ob der viermalige Weltmeister aber schon bei 100 Prozent ist? "Ich glaube nicht ganz. Aber er ist sehr nah dran", betont Szafnauer.

Monaco als Motivation

Er gibt zu, dass Vettel in Monaco auch Glück gehabt hat - etwa als er in Q1 einen Reifensatz sparen wollte und beinahe schon ausgeschieden wäre. "Er war überzeugt, dass er es schafft", sagt Szafnauer. "Es war natürlich knapp."


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Am Ende war es trotzdem eine gute Leistung von Vettel und Szafnauer konnte sehen, dass sein Schützling besser mit dem Auto zurechtkam. "Hoffentlich wird an diesem Wochenende das Gleiche passieren", sagt er.

Bei Aston Martin weiß man, dass Monaco gerne einmal als Ausreißer angesehen wird - im Fall des ehemaligen Racing-Point-Rennstalls wäre es mit den Plätzen sechs und acht ein Ausreißer nach oben. "Aber das hat das Team motiviert und gezeigt, dass wir eine gute Leistung bringen können", so Szafnauer.

Vettel am Freitag zurückhaltend

Im Freien Training von Baku (Formel 1 2021 live im Ticker) war von der guten Performance aber erst einmal nicht viel zu sehen. Den Freitag schlossen Lance Stroll und Vettel auf den Plätzen 14 und 15 ab - rund 1,7 Sekunden hinter der Spitze.


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"Die Zeiten kamen heute nicht zustande, aber sonst das Gefühl war gut", zieht Vettel eine erste Bilanz. "Ich hatte schon das Gefühl, dass ich schneller fahren kann, das lag einerseits daran, dass wir immer irgendeine gelbe Flagge hatten, das ging aber vermutlich vielen so. Und andererseits hatte ich noch nicht die Freiheit zu dem Zeitpunkt."

Vettel gibt zu, dass er in beiden Sessions am Freitag noch etwas "zurückhaltend" gefahren sei. Für ihn ging es heute erst einmal darum, in einen guten Rhythmus zu kommen. Doch das sei ihm nicht so schnell gelungen wie gewünscht. "Ich muss einfach früher in der Session in einen besseren Rhythmus kommen", sagt er.

"Haben unsere Hausaufgaben gemacht"

Nach insgesamt 46 Runden am heutigen Tag sollte das aus seiner Sicht aber passen. "Du brauchst auf dieser Strecke das Zutrauen - und damit hatte ich ein paar Probleme." Abgesehen von einem kleinen Ausritt in die Auslaufzone und einem Dreher konnte Vettel seinen Aston Martin am Freitag aber aus allem Groben heraushalten - das ist einigen seiner Kollegen nicht gelungen.

"Es ist gut, dass wir das Auto zwischen den Mauern gehalten haben. Wir konnten viele Runden drehen, haben ein gutes Verständnis vom Auto, wir haben einiges ausprobiert. Ich würde sagen, wir haben unsere Hausaufgaben gemacht", betont er. "Jetzt müssen wir uns auf die Performance konzentrieren." (ANZEIGE: Wenn Du das Rennen in Baku unbedingt live sehen willst, geht das auch ohne Sky-Abo. Mit dem Schnupper-Tagesticket kannst Du den Grand Prix ohne vertragliche Bindung um 14,99 Euro sehen!)

Wo Aston Martin in Baku steht, kann er aber noch nicht sagen: "Im Moment weiß ich nicht, wo wir stehen. Schwer zu sagen. Das Feld ist ein bisschen durchmischt, es gibt momentan nicht so richtig die Rangordnung", so der Deutsche. "Morgen, wenn alle ein sauberes drittes Training haben, sieht man ein bisschen mehr."

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