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Sutil & di Resta: Die Erleichterung ist groß

Mit den Plätzen sechs und acht zog Force India einen starken Schlussstrich unter die Saison 2011 - Positives Jahresfazit der beiden Stammfahrer

(Motorsport-Total.com) - Adrian Sutil und Paul di Resta verabschiedeten sich mit einer guten Leistung in die Winterpause der Formel 1. Das deutsch-schottische Duo zeigte beim letzten Rennen des Jahres eine starke Leistung und beschloss den Großen Preis von Brasilien auf den Rängen sechs und acht. Damit durfte sich Force India noch einmal zwölf WM-Punkte gutschreiben lassen, was den WM-Rang endgültig festigte.

Adrian Sutil, Nico Rosberg

Force India konnte es in Brasilien sogar mit dem Mercedes-Werksteam aufnehmen

Das indisch-britische Team bringt es nach 19 Grands Prix auf insgesamt 69 Zähler und belegt damit - nur vier Punkte hinter Renault - die sechste Position in der Herstellerwertung. Entsprechend groß ist die Freude bei Force India: "Ich bin sehr zufrieden", sagt Sutil nach dem Rennen, in dem er sich den neunten Platz in der Fahrertabelle sicherte. Der Deutsche stellte zudem sein bestes Ergebnis ein.

Bereits beim Rennen auf dem Nürburgring war Sutil 2011 als Sechster abgewinkt worden, nun konnte der Force-India-Fahrer dieses Resultat noch einmal bestätigen. "Ich hatte über das Wochenende hinweg ein sehr gutes Gefühl. Alles lief prima. Das Team leistete klasse Arbeit, wir hatten ein super Auto und die Strategie passte ebenfalls. Ich wusste: Wir hatten eine Chance, Mercedes zu schlagen."

"Ich bin wirklich sehr zufrieden." Adrian Sutil

"Und das gelang uns auch", meint der Formel-1-Routinier. "Ich bin daher wirklich sehr zufrieden. Der sechste Platz ist ein tolles Ergebnis. Schauen wir einmal, wohin es mich 2012 verschlägt. Ich hoffe, ich weiß es schon bald." Ähnlich positiv gestimmt ist di Resta, obwohl es für den Schotten nicht ganz rund lief. Der Teamkollege von Sutil bei Force India hatte im Rennen mit der Technik zu kämpfen.


Fotos: Force India, Großer Preis von Brasilien


"Ich bin erleichtert, denn an diesem Wochenende gelang es mir einfach nicht, dem Auto den Topspeed zu entlocken. Es gab nichts, was wir am Fahrzeug hätten verändern können, um uns Abhilfe zu verschaffen. Wir hatten auch noch ein kleines Getriebeproblem, sodass wir in den letzten 25 Runden doch recht nervös waren. Zum Glück brachten wir den Rennwagen über die Distanz."

"Es war ein gutes Jahr." Paul di Resta

"So konnten wir den Abstand zu Sauber wahren. Wir leisteten unterm Strich also gute Arbeit und machten den sechsten Platz in der Teamwertung perfekt", sagt di Resta und merkt an: "Es war ein gutes Jahr. Schade, dass es schon um ist, denn ich hätte gerne weitergemacht. Ich denke, wir haben uns aber eine Pause verdient, um unsere Akkus aufzuladen", hält der Formel-1-Debütant fest.

"Jetzt kann jeder nach Hause reisen und etwas Zeit mit seinen Lieben verbringen. Ich möchte mich aber vorher noch bei jedem Einzelnen bedanken. Es war eine klasse Saison und ich genoss es sehr, in der Formel 1 zu fahren", meint di Resta. Der DTM-Champion des vergangenen Jahres beschließt seine erste Formel-1-Saison mit 27 Punkten - 15 weniger als Sutil - auf der 13. WM-Position.

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