powered by Motorsport.com

Stewart: "Ich habe damals einen Fehler gemacht"

Ex-Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart ist von Lewis Hamiltons Formel-1-Debüt in Monte Carlo begeistert und erinnert sich noch sehr gut an sein Premierrennen

(Motorsport-Total.com) - Lewis Hamilton baute im Rahmen eines offiziellen Trainings am Donnerstag in Monte Carlo seinen ersten Crash, im Qualifying und im Rennen brachte der Formel-1-Neuling sein Auto ins Ziel, auch wenn er viel riskierte und dabei einige Male die Leitplanken berührte, wie er nach dem Rennen zugegeben hat. "Langsame Kurven sind viel einfacher als schnelle", erklärt Ex-Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart der 'Daily Mail'. "Aber es geht nur darum, konzentriert zu bleiben und sich mental zu disziplinieren."

Gerhard Berger und Jackie Stewart

Gerhard Berger und Jackie Stewart: Ehemalige Formel-1-Piloten unter sich

Während des Trainings beobachtete der Schotte den McLaren-Mercedes-Piloten direkt von der Strecke aus und das, was er sah, beeindruckte Stewart "enorm", wie er zugibt: "Er fuhr nur die Hälfte der Runden vieler anderer Fahrer und war dennoch der Drittschnellste. Er fuhr das Auto so, dass er am Limit war, aber ich würde sagen, dass er es gut im Griff hatte."#w1#

Den Ausrutscher in der 'Saint Devote' könne man ihm verzeihen: "Er hatte bisher keinen falschen Schritt getan. Viele Fahrer flogen in Barcelona, Bahrain und Malaysia von der Strecke. Sie haben sich diese Freiheit genommen. Er nicht. Mein Respekt vor seinen fahrerischen Fähigkeiten ist groß. Am meisten unterscheidet er sich von vielen Neulingen jedoch durch seine mentalen Fähigkeiten."

Der 67-Jährige erinnert sich an sein eigenes Monaco-Debüt vor 42 Jahren: "Ich machte damals einen Fehler. Ich führte aber drehte mich auf dem Öl eines anderen. Wenn ich mehr Wissen gehabt hätte, dann hätte ich es gesehen. Meine Augen wären weiter offen und meine Sinne in erhöhter Alarmbereitschaft versetzt gewesen."