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Sotschi besser als Singapur: Aber Haas hat das Reifenfiasko noch im Kopf

Haas will sich mit einem guten Ergebnis in Sotschi im Kampf um Rang vier zurückmelden und dabei besonders die Reifen im Fokus haben

(Motorsport-Total.com) - Haas muss in Sotschi wieder anfangen zu punkten, wenn man noch realistische Chancen auf den vierten Gesamtrang haben möchte. In Monza (dank der Disqualifikation von Grosjean) und Singapur gab es für die Amerikaner keine Punkte zu holen, doch beim anstehenden Rennen in Russland rechnet man sich wieder gute Chancen aus.

Romain Grosjean

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"Sotschi sollte wieder eine gute Strecke für uns sein", meint Romain Grosjean. Der Kurs sollte dem VF-18 deutlich besser liegen als Singapur, auch wenn man im Team betont, dass man beim Nachtrennen eigentlich gar nicht so schlecht war, wie die Ergebnisse - Platz 15 und 18 - am Sonntag aussagen.

Denn Grosjean konnte sich im Qualifying zumindest auf Rang acht schieben und damit nah am "Best of the Rest" sein. Sein Problem war, dass er damit im Rennen auf den gebrauchten Hypersoft-Reifen starten musste und dadurch deutliche Nachteile gegenüber der Konkurrenz hatte. Grosjean musste früh stoppen und geriet anschließend in den Verkehr, aus dem er sich nicht mehr entscheidend befreien konnte.

In Sotschi könnte ein ähnliches Szenario drohen, denn erneut stehen die weichsten Reifenmischungen bereit. "Wir müssen uns entscheiden, ob wir im Qualifying in Q3 vordringen wollen, oder ob es irgendetwas gibt, was wir anders machen sollten", sagt er. "Man möchte nicht im Qualifying in den Top 10 sein und dann keine Chance mehr auf Punkte haben."


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Allerdings ist Sotschi reifentechnisch ein ganz anderes Pflaster. Der Kurs gilt als reifenschonendster des gesamten Jahres, sodass das Singapur-Phänomen theoretisch nicht wieder auftreten muss. "Sotschi ist ein anderer Kurs und auch die Temperaturen werden anders sein", meint Kevin Magnussen, der davon ausgeht, dass das Rennen in Russland "eine andere Geschichte" sein wird.

Für Haas ist ein gutes Ergebnis eigentlich Pflicht, denn Konkurrent Renault liegt bereits 15 Punkte voraus und von hinten droht Gefahr durch McLaren und auch durch Racing Point. "Der Kampf ist noch extrem eng", sagt Magnussen. "Jeder Punkt zählt. Der Rest der Saison wird ziemlich hart werden. Wir werden alles geben, was wir haben."

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