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Smedley: "Von Mercedes-Pace nicht überrascht"

Mercedes legte in Brasilien ein perfektes Wochenende hin - Rob Smedley zeigt sich davon aber wenig beeindruckt

(Motorsport-Total.com) - Sie fuhren nicht nur ihren elften Doppelerfolg heraus, sie machten es auch noch mit einer Dominanz, die alle in Angst und Schrecken versetzte. Erstmals hat Mercedes dieses Wochenende wohl wirklich gezeigt, was die Autos können. Nico Rosberg und Lewis Hamilton deklassierten die Konkurrenz wie noch nie zuvor in der Saison und fuhren ein perfektes Wochenende. Der Drittplatzierte Felipe Massa, ebenfalls mit Mercedes-Power im Heck unterwegs, hatte im Ziel einen Rückstand von 39,574 Sekunden auf den zweitplatzierten Hamilton und sogar rund 41 Sekunden auf den Sieger Rosberg.

Rob Smedley

Rob Smedley zeigte sich von der Mercedes-Dominanz in Brasilien wenig überrascht Zoom

Doch nicht nur das: Hamilton fuhr außerdem mit 1:13.555 Minuten die schnellste Rennrunde, dicht gefolgt von Rosberg, der nur 64 Tausendstel langsamer war. Auf Platz drei folgt mit über einem Zehntel Abstand Nico Hülkenberg, der zusammen mit Jenson Button als einziger noch im Renntrimm unter 1:14 Minuten blieb. Selbst bei den Bestzeiten aller Sessions bilden die beiden Mercedes-Fahrer eine einsame Dominanz. Von den schnellsten Zehn Runden am Wochenende fuhren Hamilton und Rosberg sechs. Nur Felipe Massa und Valtteri Bottas konnten jeweils zwei Mal in die Phalanx eindringen.

Nebenbei wurde der Rundenrekord, wohl auch dank der neuen Turbomotoren, durch das Mercedes-Duo um mehr als eine halbe Sekunde nach unten gedrückt. Lag der alte Rekord noch bei 1:10.646 Minuten, taxierte Rosberg ihn jetzt bei 1:10.023 Minuten. Doch einen scheint dieses Rekordwochenende nicht sonderlich zu überraschen. Rob Smedley, Leiter der Fahrzeug-Performance bei Williams sah das vorher: "Sie haben sich heute das ganze Rennen lang gegenseitig hart gepusht. Das haben wir bisher nicht oft gesehen", meint er.

"Sie waren sehr gut, es war exzellent. Ich meine Hand aufs Herz, sie haben einfach das beste Auto und hatten es auch die ganze Saison. Ich denke, wir haben mit dem Fehler von Felipe heute im Rennen rund 10 Sekunden verloren. Das hätte uns aber auch nur etwas näher an sie heran gebracht. Sie haben einfach ein tolles Auto und generell ein sehr gutes Paket und heute haben sie es mal bis zum Maximum ausgereizt. Da war ich ehrlich gesagt nicht so überrascht."

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