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Simona de Silvestro: "Formel 1 ist und bleibt mein Traum"

Nach dem missglückten Sauber-Deal will Simona de Silvestro einen neuen Anlauf auf ein Formel-1-Engagement nehmen: Woher sollen 20 Millionen Euro kommen?

(Motorsport-Total.com) - Zwei Testeinsätze 2014, die große Perspektive auf ein Renncockpit bei Sauber - dieser Traum ist für Simona de Silvestro vorerst ausgeträumt. Die 26-jährige Schweizerin, die in der amerikanischen IndyCar-Serie ansprechende Leistungen präsentieren konnte, hat die Formel 1 als ultimatives Karriereziel nicht aus den Augen verloren. Die "Swiss Miss" plant einen neuen Angriff, mit einem Umweg über die USA und mit einem veränderten Management.

Simona de Silvestro

Will immer noch in die Formel 1 kommen: Simona de Silvestro Zoom

Der Deal mit Sauber war gescheitert, weil versprochene Gelder nicht in Hinwil angekommen waren. De Silvestros langjähriger Manager Imran Safiulla sollte große Summen von der amerikanischen Nuklearindustrie für das Formel-1-Projekt gewinnen. Der Plan scheiterte, Sauber ließ die Schweizerin nicht wie geplant am Freitag in Austin fahren. "Ich weiß nicht, ob ich noch etwas für sie tun kann. Es hängt von ihrem Management sowie dessen Standpunkt und Plänen ab", sagt Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn.

"Einer der Hauptgründe war sicher der, dass versprochenes Geld nie eingetroffen ist", erklärt de Silvestro die Trennung von ihrem Manager, der sich seit ihrem 17. Lebensjahr um die Karriereplanung gekümmert hatte. "Die Geschichte mit Sauber war nicht ausschlaggebend. Es haben auch noch andere Entscheidungen eine Rolle gespielt, die schon ein paar Jahre weiter zurück liegen", sagt die 26-Jährige. Ob die Testfahrten im Sauber in Fiorano und Valencia bezahlt worden sind, lässt sie offen.

"Ich glaube, für beide Seiten ist es nicht so gelaufen, wie man sich das vorgestellt hat", meint sie im Gespräch mit der 'Motorsport aktuell'. Allerdings gibt de Silvestro zu, dass man das notwendige Geld "nicht auftreiben" konnte. Heutzutage koste eine Eintrittskarte in die Formel 1 rund 20 Millionen Euro, Unterstützung von Bernie Ecclestone, der sich eine Frau im Starterfeld wünscht, habe sie nicht erhalten. "Ich habe nie persönlich mit ihm gesprochen."

Trotz des plötzlichen Endes der Beziehungen zu Sauber gibt de Silvestro ihren Traum nicht auf. 2015 möchte sie nach einem Jahr Pause wieder Rennen fahren - und das mit großer Wahrscheinlichkeit erneut in der IndyCar-Szene. "Das Kapitel Formel 1 ist aber noch nicht abgeschlossen", betont die Schweizerin. "Die Formel 1 ist und bleibt mein Traum. Und ich habe mich beim Testen ja auch gut angestellt." Nach Einschätzung von Monisha Kaltenborn habe de Silvestro ein größeres Potenzial als Williams-Testerin Susie Wolff.

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