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Silberpfeile ziehen erfreuliche Zwischenbilanz

Der neue McLaren-Mercedes lief bei den Tests in Jerez zuverlässig wie ein Uhrwerk - Lewis Hamilton am Schlusstag mit zwei Ausritten

(Motorsport-Total.com) - Der neue McLaren-Mercedes MP4-23 war an zwei von drei Testtagen in Jerez schneller als sein direkter Konkurrent, der Ferrari F2008, was zwar als Teilerfolg zu werten ist, im Grunde genommen aber in diesem Frühstadium nicht viel zu bedeuten hat. Dennoch können die Silberpfeile mit dem bisherigen Verlauf des Winters zufrieden sein.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton war heute schnellster McLaren- oder Ferrari-Fahrer Zoom

Diesen Eindruck hat auch Geschäftsführer Martin Whitmarsh: "Wir haben jetzt sechs Tage mit den beiden MP4-23s absolviert, aber wir haben schon 4.193 Kilometer zurückgelegt, alleine 1.000 davon gestern - dabei sind wir erst zur Hälfte durch die dritte Januar-Woche! Es war ein immens produktiver Beginn unseres Vorbereitungsprogramms auf die neue Saison. Das verleiht dem Team einen Schub, weiter zu pushen", strahlte der Brite.#w1#

Noch keine Aussagen zum Potenzial

"Das erste Feedback der Fahrer und des Teams ist positiv." Martin Whitmarsh

Über das Leistungspotenzial des Autos wollte er sich noch nicht äußern: "Wir befinden uns noch viel zu früh im Entwicklungsstadium des Autos, um vorherzusehen, wie konkurrenzfähig es sein wird, aber das erste Feedback der Fahrer und des Teams ist positiv. Auf jeden Fall haben wir eine riesige Datenmenge vorliegen, auf die wir mit dem kommenden Entwicklungsprogramm aufbauen können", meinte Whitmarsh weiter.

Heute belegte Lewis Hamilton (73 Runden) mit genau drei Zehntelsekunden Rückstand auf Timo Glock im neuen Toyota den zweiten Platz, allerdings rutschte er auf feuchter Strecke ohne elektronische Fahrhilfen zweimal ins Kiesbett. Seine Bilanz fiel dennoch positiv aus: "Ich bin zufrieden", sagte der Vizeweltmeister. "Es war ein schwieriger Tag mit schlechtem Wetter, was für Spanien ungewöhnlich ist, aber es war schon okay."

Hamilton sucht nach einer Entschuldigung

"Ich gewöhne mich gerade daran, keine Traktionskontrolle zu haben." Lewis Hamilton

"Ich gewöhne mich gerade daran, keine Traktionskontrolle zu haben, die Reifen selbst managen und das Auto entwickeln zu müssen. Beim ersten Ausritt war es nass und ich berührte einen Randstein, da ging es ab ins Kiesbett. Die Hinterräder haben blockiert, weil Traktionskontrolle und Motorbremse nicht mehr da sind. Die Hinterräder blockieren am Kurveneingang sowieso leichter. Wenn man am Limit ist und pusht, passiert so etwas eben", erklärte Hamilton.

Heikki Kovalainen (6./+ 0,736/79 Runden) sprach von einem "fantastischen" Tag: "Natürlich ist es noch zu früh, um zu sagen, wie gut das Auto sein wird, aber ich kann schon jetzt den Unterschied zum letztjährigen Renault spüren. Ich habe ein recht gutes Gefühl und die Ingenieure scheinen ermutigt zu sein, aber beim Testen weiß man es nie genau - man weiß nicht, was die anderen Teams machen. Aber vom Handling her bin ich recht zuversichtlich", so der Finne.

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