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  • 18.10.2018 · 23:19

  • von Dominik Sharaf & Scott Mitchell

Sergio Perez: Verbleib bei Force India wegen Investoren "simple Entscheidung"

Der Mexikaner spricht von "Erwartungen auf einem neuen Niveau" und hält es sogar für möglich, dass Force India mit höherem Budget die Topteams angreift

(Motorsport-Total.com) - Für Sergio Perez war es eine "einfache Entscheidung", in der Formel-1-Saison 2019 bei seinem aktuellen Arbeitgeber Force India zu verbleiben und sein sechstes Jahr mit den Pinken in Angriff zu nehmen. Wie der Mexikaner kurz nach der Bekanntgabe seiner Vertragsverlängerung erklärt, würde er an "massive Veränderungen" durch das Investorenkonsortium rund um Lawrence Stroll glauben.

Sergio Perez

Sergio Perez glaubt an seine Entscheidung, bei Force India zu bleiben Zoom

Perez zählt auf, wo es bergauf gehen soll: "Das Geld, das in das Team gesteckt wird. Der Entwicklungsstand, auf dem wir die Saison beginnen werden. Und das Tempo, mit dem wir unser Auto verbessern werden." Er spricht von "hohen Erwartungen auf neuem Niveau", die mit der Verbesserung der finanziellen Situation bei der unter Vijay Mallya chronisch klammen Truppe verbunden wären.

"Lawrence ist bereit für den nächsten Schritt. Und der nächste Schritt sind die Top 3", lehnt sich Perez weit aus dem Fenster, wenn er zumindest auf lange Sicht mit einem Angriff auf Mercedes, Ferrari und Red Bull kokettiert. Allerdings: Will sich Force India verbessern, kann der WM-Vierte der Jahre 2016 und 2017 gar nicht mehr anders, als die großen Werksteams ins Visier zu nehmen.

Auskunft über die Laufzeit des Perez-Vertrages gibt es nicht. Er stellt aber in Aussicht, dass Force India sie zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben würde. Offenbar hat man sich länger aneinander gebunden als für nur eine Saison. Wohl auch, weil es dem 28-Jährigen an Alternativen fehlt.


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"Man spricht immer mit anderen", antwortet Perez auf die Frage nach weiteren Optionen für 2019 unverbindlich, "aber ich wollte erst wissen, was dieses Team leisten kann." Außer bei McLaren war er nirgends im Gespräch und auch der Flirt mit Woking geisterte nur kurz durch die Gerüchteküche.

Grund genug für Perez, sich auf seine Loyalität zu Force India zu besinnen. "Genau deshalb sitze ich nach all den Problemen noch hier", meint er nach überstandener Insolvenz, die er in der Hoffnung auf einen Investor wie Stroll selbst ausgelöst hatte. Jetzt rechnet Perez damit, dass sich der Multimilliardär reinkniet: "Er wird sich stark einbringen. Er ist schon jetzt zusammen mit Otmar (Teamchef Szafnauer; Anm. d. Red.) nahe dran und wird sich tagtäglich auf Stand bringen lassen."

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