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Schumacher will das Feld von hinten aufrollen

Michael Schumachers Missgeschick könnte das Glück für die Zuschauer sein, die einige Überholmanöver sehen dürften

(Motorsport-Total.com) - Schon in der ersten Kurve war die Qualifikation für Weltmeister Michael Schumacher gelaufen. Der Deutsche leistet sich durchaus hin und wieder kleinere Fahrfehler oder kapitale Abflüge wie in Shanghai, aber wenn es darauf ankommt, ist der 35-Jährige meist fehlerfrei unterwegs. Doch in China ging der Angriff auf die Bestzeit seines Teamkollegen in die Hose. Das bedeutet Startplatz 17, doch der Ferrari-Pilot dürfte aus der Box starten, um sich neue Reifen aufziehen und das Auto auftanken lassen zu können.

Michael Schumacher

Schumacher musste den verdutzten Journalisten sein Missgeschick erklären

Nach seinem Malheur wirkte Michael Schumacher erstaunlich gelassen: "Zum Glück ist die Meisterschaft schon entschieden, daher ist es jetzt nicht ganz so tragisch", das waren die ersten Gedanken, die dem Rennfahrer durch den Kopf schossen. Doch wer Schumacher kennt, der weiß, dass ihn dieser Patzer ziemlich wurmt: "Ein bisschen enttäuscht bin ich natürlich schon..." Zu gerne wäre er als erster Formel-1-Pilot in China von der Pole Position gestanden.#w1#

"Wir sind noch am Rätseln, denn normalerweise neigt diese Kurve eher zum Untersteuern", erklärte Schumacher nach der Qualifikation. "Abruptes Übersteuern, wie es bei mir war, ist dort sehr ungewöhnlich. Und natürlich bin ich gleich zu meinen Ingenieuren gegangen und wir haben zusammen die Daten angeschaut. Gesehen hat man da aber auch nichts, was einen Grund darstellen könnte." Er wäre "überrascht", wenn es sich als sein eigener Fahrfehler herausstellen würde.

Nun dürfen sich die Fans auf eine weitere Aufholjagd wie in Monza freuen, als Schumacher ebenfalls zu Beginn des Rennens weit hinten lag und zum Schluss noch Zweiter wurde: "Da ist es eigentlich ganz gut gelaufen. Nur dachte und hoffte ich eigentlich, dass es damit für dieses Jahr genug sein würde.... Aber ich werde jetzt halt angreifen und würde schon gerne zum Schluss auf dem Treppchen landen."

Die Flinte hat Schumacher jedenfalls noch nicht ins Korn geworfen: "Wer mich kennt, der weiß, dass ich niemals aufgebe. Ich brauche meine fahrerischen Fähigkeiten nicht unter Beweis zu stellen, aber es ist sicherlich interessant, das zu tun, was ich von meiner Position aus tun muss. Das ist das erste Mal, dass mir so ein grober Fehler passiert ist und ich so weit hinten stehe." Im Rennen dürfte dem Rekordsieger die Tatsache zu Hilfe kommen, dass man in Shanghai wesentlich besser überholen kann als in Monza und der Top-Speed des Ferrari bis auf im Vergleich zum Sauber besser ist als jener der Konkurrenz.

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