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Sauber-Teamchefin Kaltenborn: Nasr und Ericsson "liefern"

Formel-1-Teamchefin Monisha Kaltenborn ist mit der Fahrerkombination Felipe Nasr und Marcus Ericsson mehr als zufrieden - auch kleine Fehler dürfen mal sein

(Motorsport-Total.com) - Nach der für Sauber desolaten Formel-1-Saison 2014 hätte 2015 wohl kaum jemand einen Pfifferling auf die Schweizer Truppe gesetzt. Auch hätte niemand damit gerechnet, dass es die Fahrerpaarung Felipe Nasr und Marcus Ericsson ist, die bei Sauber für einen der erfolgreichsten Saisonstarts in der Geschichte des Rennstalls sorgt. Teamchefin Monisha Kaltenborn ist von ihren beiden Schützlingen angetan und stellt gegenüber 'Autosport' gute Noten aus: "Sie erfüllen die Erwartungen, die wir an ihre Leistung hatten, absolut. Man kann keine Erwartungen mit Blick auf Punkte haben aber wir konnten Ansprüche hinsichtlich ihrer formulieren."

Felipe Nasr, Marcus Ericsson

Solange die Fahrer dazulernen, darf es im Zweikampf auch mal eng werden Zoom

Teamgeist, Motivation und Lernhaltung seien es, die Nasr und Ericsson auszeichneten. "Man hat sich zu einem neuen Team formiert. Sie arbeiten eng mit den Mitarbeitern zusammen und sie verstehen, in welcher Situation wir uns befinden. Es ist wichtig, dass sie motiviert mit dem Team arbeiten, das spürt die Mannschaft. Sie haben einen positiven Umgang, lernen aus ihren Fehlern, hören zu, sind flexibel. Ich bin glücklich mit ihnen."

Dass sie in der Lernphase seien, mache es der 44-Jährigen möglich, ober den ein oder anderen Ausrutscher hinwegzusehen. In Malaysia ging beispielsweise Ericsson in Runde zwei etwas forsch zu Werke und war Auslöser der Safety-Car-Phase, die Sebastian Vettel den ersten Sieg auf Ferrari ermöglichte: "Natürlich, sie sind jung. Sie wollen Rennen fahren und der Welt zeigen, wie gut sie sind."


Präsentation des Sauber C34

Doch auch auch anderweitig gäbe es für das Team positive Entwicklungen, der Ferrari-Motor konnte gegenüber Mercedes entscheidend an Boden gutmachen, wovon auch Sauber profitiert, die momentan in der Konstrukteurswertung auf Rang fünf rangieren. "Worüber sich die Fahrer am meisten beschwert haben, war die Fahrbarkeit und die Zuverlässigkeit des Antriebsstrangs", blickt die Österreicherin auf das Vorjahr mit der Fahrerkombination Esteban Gutierrez und Adrian Sutil zurück. Das sei jetzt anders: "Beides hat sich entscheidend verbessert. Wir haben mehr Leistung und mehr Zuverlässigkeit."

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