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Sauber: Leimer bei Formel-1-Premiere Vierter

GP2-Sieger Fabio Leimer gewöhnte sich im Sauber bei seinem Formel-1-Debüt rasch und meisterte die Herausforderung trotz Boxenfunk-Problemen mit Rang vier

(Motorsport-Total.com) - Am ersten Tag der Young-Driver-Tests in Abu Dhabi durfte der Schweizer Fabio Leimer erstmals hinter dem Steuer eines Formel-1-Bolidens Platz nehmen. Für den 22-Jährigen war es eine gelungene Premiere, denn mit einer Rundenzeit von 1:42,331 Minuten schaffte er es immerhin auf den vierten Platz. Auf die Bestzeit von Jean Eric Vergne verlor er 2,320 Sekunden, doch der Franzose saß auch in einem Red-Bull-Auto.

Fabio Leimer

Fabio Leimer kommt mit dem Yas Marina Circuit gut zurecht Zoom

Leimer gewöhnte sich laut Angaben des Teams rasch an den C30 - die Strecke war ihm nach seinem GP2-Triumph im Rahmen des Formel-1-Wochenendes ohnedies bestens bekannt. Insgesamt kam Leimer auf eine Distanz von 74 Runden. Bloß der nicht immer funktionierende Boxenfunk trübte die allgemeine Zufriedenheit etwas.

Probleme mit dem Funk


Fotos: Sauber, Young-Driver-Test in Abu Dhabi


"Wir haben heute ordentlich Kilometer abgespult und haben das Programm mit Fabio wie geplant absolviert", zieht Chefingenieur Giampaolo Dall'Ara ein positives Fazit. "Wir hatten keine ernsthaften Probleme, abgesehen von einigen Schwierigkeiten mit dem Boxenfunk, der nicht immer funktioniert hat, was es für Fabio teilweise etwas schwierig gemacht hat."

"Fabio kam mit dem Programm gut zurecht, gab gutes Feedback und hinterließ einen guten Eindruck beim Team." Giampaolo Dall'Ara

Doch worauf hat sich Sauber am ersten von drei Testtagen konzentriert? "In der Morgensession ging es darum, dass sich Fabio an das Auto gewöhnt - zudem machten wir ein paar Aerodynamik-Tests", erzählt Dall'Ara. "Später führten wir Setup-Arbeiten und Evaluierungen durch. Fabio nützte vier Sätze der Soft- und einen Satz der Supersoft-Reifen. Er kam mit dem Programm gut zurecht, gab gutes Feedback und hinterließ einen guten Eindruck beim Team. Wir wünschen ihm eine großartige GP2-Saison 2012."

Alles neu für Leimer

Der 22-Jährige Leimer, der dieses Jahr in der GP2-Asia-Serie Fünfter wurde, in der GP2 aber mit Platz 14 Vorlieb nehmen musste, ist nach seinem ersten Formel-1-Erlebnis zufrieden: "Für mich war es ein guter Tag. Ich konnte mich am Nachmittag im Vergleich zum Vormittag verbessern und ich habe viel für die Zukunft gelernt."

"Am Ende merkte ich, dass dieser Tag enorme Konzentration erforderte." Fabio Leimer

Das Fahrverhalten des Boliden hinterließ bleibenden Eindruck: "Ich war nicht nur von der Kraft des Autos beeindruckt, da ich eigentlich nicht damit gerechnet hatte, dass es so schön zu fahren ist. Es ist so stabil und fährt sich so weich über die Randsteine, wenn man es mit einem GP2-Auto vergleicht. Ich machte mir vor dem Test ein paar Sorgen um meinen Nacken, aber es gab kein Problem."

Dennoch verlangte ihm der Test einiges ab: "Am Ende merkte ich, dass dieser Tag enorme Konzentration erforderte. Natürlich musste ich viel über die Abläufe und Schalter lernen. Alles in allem bin ich aber glücklich mit dem, was das Team und ich heute erreicht haben. Es war ein großartiger Tag - voller neuer Erfahrungen."

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