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Sauber im Tal der Leiden

Das Sauber-Team versinkt mehr und mehr in den Tiefen des Mittelfeldes, die sonst so gute Zuverlässigkeit scheint verflogen

(Motorsport-Total.com) - Das Sauber-Team steckt in einer handfesten Krise, auch wenn Teamchef Peter Sauber dieses Wort nicht gerne hört, denn "ein oder zwei Probleme" seien noch keine Krise. Fakt ist jedoch, dass in Kanada zum fünften Mal in Folge die Punkte verfehlt wurden. Hinzu kommt, dass nur Jaguar, Jordan und Minardi noch weniger oft ins Ziel kamen als die Schweizer.

Peter Sauber

Ist überzeugt, dass die Probleme noch keine Krise sind: Peter Sauber

"Jetzt geht es um die totale Problemerkennung", erklärte Sauber im schweizer 'Blick'. "Wir müssen nach vorne schauen, die Ruhe bewahren, um die Arbeit gut zu machen." Das Hauptproblem ist bereits seit Wochen eingegrenzt: "Wir müssen die Aerodynamik verbessern. Der C22 ist kein Flop, aber er verliert den Abtrieb in der Schräganströmung. Das heißt in den Kurven und bei Seitenwind."

Um den Ursachen endlich auf die Spur zu kommen, wird es bald Versuche in einem englischen Windkanal geben, um die Daten mit denen aus Emmen zu vergleichen. Saubers eigener Windkanal wird erst im Frühjahr 2004 kalibriert und einsatzfähig sein. Doch abgesehen von den aerodynamischen Schwächen, leidet Sauber auch unter anderen Problemen.

"Ferrari muss jetzt sehr schnell schauen, dass die alte Zuverlässigkeit der Motoren wieder hergestellt wird", so der schweizer Teamchef. "Wir haben zu viele Schäden. Jean Todt ist die Sache schon unangenehm. Wir müssen auch über die Reifen reden. Dass Ferrari noch gewinnt, liegt vor allem am tollen Auto und dem besten Fahrer."

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