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Rossi: "Viel Potenzial freizuschalten"

Am dritten Testtag griff bei Lotus Alexander Rossi ins Lenkrad und fuhr drei Zehntelsekunden langsamer als Luiz Razia und Rodolfo Gonzales

(Motorsport-Total.com) - Nachdem Rodolfo Gonzales am Dienstag und Luiz Razia am Mittwoch bei Lotus ihr Können unter Beweis stellen durften, war am Donnerstag der Amerikaner Alexander Rossi an der Reihe. Nach 74 Runden stand hinter seinem Namen eine 1:44.283, mit der er die Vorgabe seiner Kollegen um etwa drei Zehntelsekunden verpasste. Auf Stammpilot Heikki Kovalainen betrug der Rückstand etwa 1,3 Sekunden.

Alexander Rossi

Alexander Rossi war mit seiner Leistung offensichtlich nicht komplett zufrieden Zoom

"Diesen Morgen habe ich mich an den T128 gewöhnt. Es ist von einem GP2 ein großer Schritt. Ich habe mich schnell wohl gefühlt", berichtet Rossi. "Wir haben unseren Fokus auf die Arbeit an den Dämpfern gerichtet. Das hatte diverse Stints mit Blick auf die Saison 2012 zur Folge. Zudem haben wir am Heck einige Änderungen probiert und ein paar Stints mit den Pirelli-Reifen für 2012 gedreht."

"Am Nachmittag haben wir einige schnelle Runden gedreht, mit denen ich nicht vollkommen zufrieden war. Ich hatte das Gefühl, ich hätte mehr erreichen können. Wie dem auch sei, mein erster Tag im Auto war positiv. Ich denke, dass es noch viel Potenzial freizuschalten gibt", gibt er ehrlich zu. "Am Steuer zu sitzen und so viel Zeit zu haben, war sehr gut. Ich war überrascht, wie viel man während eines Testtages lernen kann. Es gibt viel, was man sich annehmen kann, zum Beispiel die Besprechung und die Nachbesprechung. Es ist ein ganzer Schritt von der GP2. Deshalb war es ein sehr wertvoller Tag."

Jody Egginton, der Rossi betreute, bilanziert den dritten Tag beim Yound-Driver-Test positiv: "Es war ein weiterer guter Tag. Alexander wurde mit dem Auto sehr schnell vertraut und gewöhnte sich an die neuen Reifen, weshalb wir über den Tag hinweg gut entwickeln konnten. Die anfänglichen Fahrten waren dazu da, ihn an das Auto, die Reifen und das Team zu gewöhnen."


Fotos: Young-Driver-Test in Abu Dhabi, Donnerstag


"Teil zwei bestand darin, den zweiten Teil des Dämpfer-Programms zu absolvieren, den wir gestern begannen. Wir erhielten viele Daten und Alexander lieferte bei den Änderungen, die wir gemacht haben, ein fantastisches Feedback ab", lobt Egginton. "Dann haben wir mit den Prototypen-Pirellis gearbeitet, die das bestätigten, was wir schon eher in dieser Woche lernten."

"Wir haben dann mit zwei Mischungen einige schnelle Runden gedreht. Auf den superweichen Reifen konnte er konstante Runden fahren, auch wenn wir durch die rote Flagge nicht das Optimum herausholen konnten. Er hat einen brillanten Job geleistet und hat nun eine Basis, auf die er aufbauen kann", so der Lotus-Chefrenningenieur.

¿pbvin|512|4249||0|1pb¿"Wir sehen ein paar Bereiche, in denen er sich verbessern kann. Es gibt noch ein bisschen Potenzial. Mit einem weiteren Reifensatz könnte man eine Verbesserung von einer halben Sekunde erwarten", prognostiziert er und zieht ein positives Fazit: "Der Test war insgesamt sehr nützlich. Die verschiedenen Abteilungen in der Fabrik haben uns eine lange Liste mit Arbeit gegeben. Wir haben ungeheuer viel von dieser Liste abgearbeitet, was toll ist. Die Jungs haben während des Tests sehr hart gearbeitet."

"Es gab eine Menge an Änderungen im Heckbereich, als wir an der Aufhängung gearbeitet haben. Das Team hat einen fantastischen Job geleistet, alles so schnell umzubauen. Die Zuverlässigkeit war gut und die Fahrer haben sehr gut gearbeitet. Ich habe das Gefühl, dass es ihnen Spaß bereitet hat. Sie haben uns klare und wertvolle Feedbacks und Daten gegeben. Alles in allem war es ein erfolgreicher Test", so Egginton.

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