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Ricciardo: "Vielleicht werde ich ein Jahr für Nichtstun bezahlt"

Daniel Ricciardo kann über die unklare Motorensituation bei Red Bull noch scherzen, doch er hofft auf eine schnelle Lösung - Daniil Kwjats Zukunft noch offen

(Motorsport-Total.com) - Mit den Vertragsverlängerungen von Kimi Räikkönen (Ferrari) und Valtteri Bottas (Williams) hat sich das Transferkarussell an der vordersten Front der Formel 1 erst einmal entschleunigt. In den Spitzenteams bleibt für 2016 wohl alles, wie es ist. Nur bei Red Bull ist die Sache noch nicht zu 100 Prozent klar, wie Teamchef Christian Horner sagt. Aktuell ist nämlich nur ein Pilot gesetzt: "Daniel Ricciardo hat einen wasserdichten Vertrag", betont der Engländer.

Daniel Ricciardo, Daniil Kwjat

Daniel Ricciardo und Daniil Kwjat: Auch 2016 bei Red Bull an Bord? Zoom

Daniil Kwjat muss hingegen noch um seinen Platz bei den Roten Bullen zittern. Der Russe wurde erst vor der Saison für den überraschend abgewanderten Sebastian Vettel hochgezogen und muss abwarten, ob er auch 2016 bleiben darf. Zumindest gibt ihm Horner noch keine Garantie: "Daniil Kwjat macht einen guten Job, aber für ihn gibt es wie für alle Youngster am Ende des Jahres viele Möglichkeiten."

Besonders Max Verstappen hatte sich in seinem Debütjahr für Toro Rosso aufgedrängt und könnte als mögliche Ablösung für Kwjat ins Red-Bull-Team parat stehen. Vorerst spielt Christian Horner auf Zeit: "Wir haben da keine Eile. Sie stehen beide bei Red Bull unter Vertrag, da sind die Konditionen klar."

Unklar ist allerdings, mit welchen Motoren Red Bull 2016 an den Start gehen wird. Aktuell besitzt das Team aus Milton Keynes keinen Partner für die kommende Saison, doch für Ricciardo ist das noch kein Grund zur Sorge: "Ich denke, wir haben noch Zeit. Es ist noch nicht Dezember, erst dann würde ich mir ein paar Sorgen machen", sagt der Australier und nimmt es locker: "Vielleicht stehe ich ja vor einem Jahr, in dem ich für Nichtstun bezahlt werde."

Doch eigentlich ist er überzeugt davon, dass sich schon bald eine Lösung auftun wird: "Es wird rechtzeitig gelöst werden", unterstreicht er, hofft allerdings auf eine schnelle Einigung: "Natürlich ist es besser für alle, je eher man anfangen kann, am Auto für die kommende Saison zu arbeiten. Hoffentlich bekommen wir eine Antwort." Denn besser als ein bezahlter Urlaub ist für einen Formel-1-Piloten ist natürlich ein bezahlter Fahrjob.

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