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Renault-Suche erfolglos: Palmer "verdient Weltklasse-Cockpit"

Obwohl Renault Jolyon Palmer bei der Cockpit-Suche helfen wollte, herrscht noch Ebbe für 2018 - Brite verdient laut Cyril Abiteboul einen Platz in einer Topserie

(Motorsport-Total.com) - Renault ist weiterhin auf der Suche nach einem Cockpit für seinen geschassten Formel-1-Piloten Jolyon Palmer. Der Brite hatte seinen Platz bei den Franzosen nach schwachen Leistungen noch vor Saisonende an Carlos Sainz verloren - insgesamt fuhr Palmer in seiner Formel-1-Karriere lediglich zweimal in die Punkteränge. Trotzdem will Renault weiter an ihm festhalten und ihm Möglichkeiten außerhalb der Formel 1 bieten.

Jolyon Palmer

Jolyon Palmer hat für die Saison 2018 noch nichts in Aussicht Zoom

Der Hersteller hatte angekündigt, Palmer bei der Suche nach einem Cockpit zu unterstützen, "aber bisher haben die erkundeten Möglichkeiten nichts ergeben", meint Teamchef Cyril Abiteboul zu 'Motorsport-Total.com'. Aus diesem Grund würden Palmer und sein Vater Jonathan die Sache wohl wieder selbst in die Hand nehmen, kündigt der Franzose an: "Man kann sagen, dass Jo und seine Familie wieder die komplette Kontrolle über die nächsten Schritte und seine Zukunft haben."

Allerdings geht er davon aus, dass die Palmers es nicht bestreiten würden, wenn Renault behaupten würde, dass man bei der Suche "extrem hilfreich" gewesen sei. "Wir haben unser Bestes gegeben", behauptet Abiteboul und hält dem Briten die Tür beim Hersteller offen: "Renault ist im Motorsport eine große Familie. Wir sind breit aufgestellt und werden sehen, was die Zukunft bereithalten kann."

Gerüchteweise gab es Chancen auf einen Platz in der Formel E, wo Renault neben dem Werksteam Renault e.dams auch das Techeetah-Team mit Antrieben versorgt, doch ergeben hat sich bislang nichts. "Es gab wohl ein Timing-Problem", sagt Abiteboul.


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"Vielleicht hätte sich etwas ergeben können, wenn alle Beteiligten früher dran gewesen wären, aber das ist nicht passiert." Sebastien Buemi und Nicolas Prost sitzen bei Renault e.dams vom ersten Rennen der Geschichte an fest im Sattel, Techeetah hielt an Jean-Eric Vergne fest und sicherte sich für die Saison 2017/18 zudem die Dienste des Deutschen Andre Lotterer.

Palmer schaut für 2018 bislang in die Röhre und hat noch kein Cockpit in Aussicht. Trotzdem möchte Renault weiter helfen, "denn ich denke wirklich, dass er einen Platz in einer Weltklasse-Serie verdient hätte", sagt Abiteboul.

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