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Renault-Piloten geben sich optimistisch

Nach dem punktelosen Rennen in Silverstone möchten Jarno Trulli und Fernando Alonso in Hockenheim wieder zur Höchstform finden

(Motorsport-Total.com) - Das Renault-Team musste in Silverstone eine herbe Niederlage einstecken. Fernando Alonso kam über den zehnten Rang nicht hinaus, und Jarno Trulli schied aufgrund eines Aufhängungsdefektes spektakulär aus. Der Italiener verletzte sich bei diesem Unfall zum Glück nicht. Der Großbritannien-Grand-Prix markierte damit die zweite Nullnummer der Saison für das Renault-Team nach dem Rennen in Kanada. Der größte Rivale um den zweiten Platz in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft, BAR-Honda, konnte dagegen Boden gutmachen.

Alonso und Trulli

Ich Hockenheim wollen Fernando Alonso und Jarno Trulli wieder feiern Zoom

Beim Deutschland-Grand-Prix auf dem Hockenheimring soll es nun wieder besser laufen. Gerade Jarno Trulli fährt mit großen Hoffnungen nach Deutschland, denn im vergangenen Jahr holte er hier seinen ersten Podestplatz für Renault. "Ich freue mich auf Deutschland", erklärte er. "Ich habe es immer genossen, in Hockenheim zu fahren, seit ich in der deutschen Formel 3 unterwegs war. Auch nach den Änderungen gefällt mir der Kurs."#w1#

"Er ist technisch, und obwohl die meisten Kurven langsam sind, muss man sich wirklich auf die Leistung dort konzentrieren, darf aber auch die schnellen Bereiche nicht außer Acht lassen. Den richtigen Kompromiss zu finden, kann recht schwierig sein", fuhr der Italiener fort. "Durch die Hitze könnte es eine große körperliche Herausforderung werden, und natürlich habe ich 2003 meinen ersten Podestplatz für Renault hier herausgefahren."

Probleme hat er nach dem schweren Unfall in Silverstone glücklicherweise keine. "Das Auto hat mich exzellent geschützt, ich habe das sofort danach gut gefühlt", so Trulli. "Ich möchte einfach wieder ins Auto steigen und ein positiveres Wochenende als in Silverstone erleben. Wir konnten im Rennen nicht die erwünschte Leistung zeigen. Das war eine Enttäuschung, wir müssen nun stärker werden und den Kampf mit unserem direkten Mitbewerber aufnehmen."

Eine genaue Vorstellung, wo sich Renault in Hockenheim leistungsmäßig einsortieren wird, hat der 30-Jährige nicht. "Wir müssen bis Freitag warten, wenn wir die Reifen ausprobiert haben, um zu sehen, wo wir stehen. Diese Entscheidung wird unheimlich wichtig sein. Es scheint, als ob an jedem Wochenende ein anderes Michelin-Team gegen Ferrari kämpfen würde. An diesem Wochenende werden wir daran arbeiten, dass wir es sind, damit wir unseren Platz in der Meisterschaft absichern können. Wir haben eine neue Ausbaustufe des Motors und aerodynamische Updates dabei, diese werden uns sicher dabei helfen."

Auch Teamkollege Fernando Alonso möchte sich auf keine Erwartungshaltung festnageln lassen. "Nach Silverstone war ich sehr frustriert, weil ich im Rennen immer langsameren Autos folgen musste. Hoffentlich werde ich nun ein problemfreies Wochenende haben. Aber Vorhersagen wurden in diesem Jahr zunehmend schwerer. Wir haben oftmals erwartet, stark zu sein, und waren es dann nicht, während wir auf anderen Kursen, wie in Frankreich, positiv überrascht wurden. Es hängt viel von den Reifen ab, und wir hoffen natürlich, am Sonntagnachmittag zu den Hauptherausforderern von Ferrari zu gehören. Wir müssen wieder Punkte sammeln, um unserer Position in der Weltmeisterschaft zu halten."

"In Hockenheim kommt es auf die Konzentration der Fahrer an. Für gewöhnlich ist es dort sehr heiß, die Bedingungen im Cockpit sind daher sehr fordernd, und um schnell zu sein, muss man sehr präzise fahren, und man muss oft vor langsamen Kurven hart bremsen", so der Spanier weiter. "Speziell mit viel Benzin oder gebrauchten Reifen kann der kleinste Rutscher bedeuten, dass der Gegner vorbei kommt. Man kann auf diesem Kurs an einigen Stellen sehr einfach überholen, daher wird der kleinste Fehler bestraft."

Um im Rennen wieder an der Spitze dabei zu sein, kommt es auf dem Hockenheimring auf zahlreiche Dinge an. "Beim momentanen Layout benötigt man einen guten mechanischen Grip und auch eine gute Traktion", erklärte Alonso. "Man muss vor der Haarnadel auch eine gute Geschwindigkeit erreichen. Der R24 war auf diesen Gebieten bisher nicht schlecht, das haben wir in Monaco und Montreal gesehen, wir sollten also optimistisch sein. Auch das Team möchte nach dem Rennen in Silverstone zurückschlagen."

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