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Red Bull mit Honda oder Renault? Aston Martin ist es egal

Der Red-Bull-Wechsel von Renault- zu Honda-Antrieben zur Formel-1-Saison 2019 stellt Partner Aston Martin vor keine Probleme: "Alle wussten, dass TAG ein Renault ist ..."

(Motorsport-Total.com) - Wenn Red Bull zur Formel-1-Saison 2019 zum neuen Antriebs-Partner Honda wechselt, dann ergibt sich gleichzeitig auch für Titelsponsor Aston Martin eine neue Situation. Bislang konnten die Briten gemeinsam mit dem Team aus Milton Keynes seltsame Namenskonstrukte verhindern, indem man die Renault-Aggregate im Heck des red Bull schlichtweg in TAG Heuer umtaufte. Ein solches Vorgehen wird Honda ab dem kommenden Jahr nicht dulden.

Honda Logo

Honda wird von der FIA als Red-Bull-Namensteil in der Nennliste erscheinen Zoom

"Seien wir doch mal ganz ehrlich: Auch wenn man das TAG Heuer genannt hat, so wusste doch jeder, dass es ein Renault war"; ist sich Aston-Martin-Geschäftsführer Andy Palmer der Realität voll bewusst. "Wo soll es dann einen Unterschied machen, ob es nun Renault oder Honda ist. In der Nennliste wird ganz klar Aston Martin Red Bull Racing stehen - und da fügt die FIA immer noch den Hersteller des Antriebs hinten an." Der Marke Aston Martin schade dies keinesfalls.

"Aston Martin tritt gegen keine der beiden Marken auf dem Markt an, daher juckt uns das nur wenig", meint Palmer. Im Automotive-Geschäft sprechen die Briten mit ihren Produkten eine ganz andere Klientel an als Honda und Renault. "Wenn es ein Ferrari wäre, dann hätte ich ein Problem", sagt der Aston-Martin-Verantwortliche. Die Italiener bedienen das gleiche Marktsegment - mehr noch, denn man tritt im Motorsport in den Bereichen GTE und GT3 sogar gegeneinander an: Vantage versus 488.


Fotostrecke: Diese Formel-1-Teams nutzten Honda-Power

"Wir wussten von der Entscheidung seitens Red Bull schon seit einer Weile und können diese auch voll nachvollziehen. Um es ganz klar zu sagen: Wir haben sowieso kein Vetorecht. Wir waren nur Teil in deren Beratungen. Das ist unsere Philosophie, so machen wir Rennsport zusammen. Es ist aus meiner Sicht sowieso besser, wenn man das Racing den echten Experten überlässt", stellt Andy Palmer die Position von Aston Martin dar. "Für uns zählt eines am allermeisten: Wir wollen siegen. Und wenn das Team meint, man kann es mit Honda eher erreichen als mit Renault, dann machen wir das halt."

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