powered by Motorsport.com
  • 27.05.2007 · 19:03

Red Bull in Monte Carlo glücklos

David Coulthard kämpfte sich mit einem defekten Frontflügel durch das Rennen, Mark Webber stellte seinen RB3 mit Getriebeproblemen schon früh ab

(Motorsport-Total.com) - Auf David Coulthard wartete von Startplatz 13 aus ohnehin ein schwieriges Rennen in Monte Carlo. Doch Mark Webber wollte als Sechster in der Startaufstellung ein gutes Ergebnis einfahren. Die erste Befürchtung bewahrheitete sich, Coulthard hatte keine Chance auf Punkte, haderte aber auch mit einem Defekt am Frontflügel. Webber wiederum bekam früh Getriebeprobleme und schied aus.

Mark Webber

Mark Webbers Rennen in Monte Carlo dauerte nur 17 Runden

"Leider geriet ich mit Tonio (Liuzzi) zusammen und beschädigte meinen Frontflügel und das Endstück. Ich hatte viel Untersteuern im Rennen", so "DC". "Wir haben debattiert, ob wir den Flügel wechseln sollten oder nicht, entschieden uns aber, ihn dran zu lassen, denn ein Wechsel hätte zu viel Zeit gekostet. Als ich Ende des Rennens anhielt, sahen wir, dass die komplette Endplatte gebrochen war. Ich musste also wirklich viel Abtrieb verlieren. Die Jungs haben an diesem Wochenende hart geschuftet, um die Autos von Mark und mir umzubauen. Es sind noch viele Rennen und Red Bull wird sich sicher noch verbessern."#w1#

Für Webber lief im Rennen gleich Mehreres schief. "Zunächst hatte ich Fehlzündungen, was nicht wirklich schön war, speziell im Bereich des Swimming Pools, aber es störte auch an anderen Stellen des Kurses", so der Australier. "Ich lernte, damit umzugehen. Aber dann verlor ich den dritten Gang. Ich habe versucht, direkt vom zweiten in den vierten Gang zu schalten, aber das Auto blockierte dennoch. Ich versuchte, das Problem zu überfahren, aber wenn das hier passiert, dann liegt man schnell in den Leitplanken und das sieht dann wirklich dämlich aus."

"Es war ein sehr enttäuschendes Rennen", so Teamchef Christian Horner. "Bei Mark traten Fehlzündungen auf, die das Getriebe beeinflussten, worauf der dritte Gang brach. David hatte in der ersten Runde Kontakt mit Liuzzi und beschädigte dabei seinen Frontflügel. Der Schaden war größer als angenommen und verlor dadurch viel Zeit. So kam er an die Punkteränge nicht heran. Das beendet ein frustrierendes Wochenende, an dem das Potenzial für Punkte vorhanden war, doch wir reisen ohne etwas nach Hause."

"Es war ein schweres Rennen und wir sind enttäuscht", erklärte auch Fabrice Lom, der für die Renault-Motoren zuständig ist. "Davids Startposition sorgte schon für ein schwieriges Rennen. Bei Mark war es anders. Nach dem Start spürte er Fehlzündungen, die schließlich das Getriebe zerstörten. Wir analysieren das Problem noch. Wegen der Zuverlässigkeit machen wir uns keine Sorgen, aber wir müssen den Grund erfahren. Es ist war schade, dass wir das vorhandene Potenzial nicht nutzen konnten. Aber nun freuen wir uns schon auf Kanada."