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Webber: "Dann hätten wir noch dümmer ausgesehen"

Weder für Mark Webber, noch für David Coulthard waren im Rennen Punkte drin - dabei hätte man durchaus in die Zähler fahren können. Theoretisch...

(Motorsport-Total.com) - So hatte man sich bei Red Bull Racing das Wochenende in Monte Carlo nicht vorgestellt. David Coulthard konnte sich von der Bestrafung im Qualifying wegen Blockierens nicht mehr aufrappeln und kam als 14. ins Ziel, Teammollege Mark Webber schied mit Getriebeproblemen aus. Keine Punkte also für den Schotten, der sich im Fürstentum immer pudelwohl fühlt, vergangenes Jahr sogar Dritter wurde.

Mark Webber © xpb.cc
Mark Webber ergriff nach seinem Ausfall die Flucht...

"Wir waren wirklich inkonsistent", klagte der Schotte gegenüber 'ITV'. "Alle müssen anerkennen, dass wir einen besseren Job hätten erledigen können - abgesehen von den Jungs, die das Auto zusammenschrauben. Wir haben es einfach nicht auf die Reihe bekommen und ich bin enttäuscht, denn es hätte für uns ein gutes Wochenende werden können."#w1#

Ausgerechnet bei einer Kollision mit Vitantonio Liuzzi vom Schwesterteam Toro Rosso beschädigte sich der Schotte den Frontflügel: "Dabei wurden er und die Endplatte beschädigt. Den Schaden nahm ich den Nachmittag mit und es konnte nichts dagegen gemacht werden. Ich hatte viel zu viel Untersteuern. Wir berieten uns, ob wir ihn beim Boxenstopp wechseln sollten, aber es wurde die Entscheidung gefällt, den Flügel einfach steiler einzustellen."

Teamkollege Mark Webber hatte unterdessen leichte Fehlzündungen an seinem Motor, was "am Schwimmbad nicht fantastisch war", weswegen er schlussendlich aufgeben musste: "Ich kam so langsam damit zurecht, aber wenn ich in den dritten Gang runter schaltete, verlor ich die Gänge. Wenn das Auto blockiert, dann landest du in den Leitplanken und siehst noch dümmer aus als jetzt."