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Räikkönen: Problematischer F14 T "nicht so einfach zu ändern"

Ex-Teamkollege Romain Grosjean kann sich Kimi Räikkönens aktuelle Probleme gut vorstellen - Der Finne indes gibt die Hoffnung nicht auf und glaubt an Besserung

(Motorsport-Total.com) - Zwei Jahre lang waren Kimi Räikkönen und Romain Grosjean Teamkollegen bei Lotus. Was der Franzose rückblickend über die Arbeitsweise mit dem Finnen denkt und wo er ihn im Vergleich zu seinem vormaligen Renault-Teamkollegen Fernando Alonso einordnet, hat er im Vorfeld des Ungarn-Grand-Prix zum Besten gegeben.

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen kann sein Potenzial im Ferrari F14 T nicht voll entfalten Zoom

Räikkönen ist für die Saison 2014 zu seinem ehemaligen Arbeitgeber Ferrari zurückgekehrt. Von Siegen ist der Finne im Team, mit dem er vor sieben Jahren den WM-Titel gewann, derzeit aber weit entfernt. Zeigt sich Grosjean von Räikkönens Schwierigkeiten überrascht? "Jein, denn ich weiß, was er nicht mag", sagt der Lotus-Pilot und führt an: "Das Auto liegt ihm nicht so recht. Er benötigt eine starke Vorderachse. Es ist schwer zu erklären, aber das wirkt sich auf dein Selbstvertrauen aus."

Räikkönen bestätigt dies. "Das Hauptproblem ist, dass das Auto sich nicht nach meinem Geschmack verhält. Das ist nicht so einfach zu ändern. Es ist schwierig, aber ich bin sicher, dass wir den Hebel umlegen können. Ich glaube nicht, dass die Fahrbarkeit oder Leistungsentfaltung unser Problem ist. Ich glaube eher, dass wir nicht genug mechanischen Grip haben", sagt der Ferrari-Pilot und stellt klar: "Das hat nichts mit dem Antrieb an sich zu tun."

Auf das neue Reglement will Räikkönen seine Anpassungsschwierigkeiten an den Ferrari F14 T jedenfalls nicht schieben. "Nein, es ist immer noch gleich. Die Formel 1 hat sich nicht zu sehr verändert", winkt er ab und hofft, dass bald Besserung eintritt: "Es sind Teile in Planung, die später im Jahr hoffentlich größere Fortschritte bringen werden."

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