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  • 24.07.2014 · 22:08

  • von Dieter Rencken & Roman Wittemeier

Sauber will Budapest-Chance nutzen

Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn ist von den grundsätzlichen Eigenheiten des aktuellen C33 überzeugt: Kein komplett neues Auto 2015

(Motorsport-Total.com) - Sauber wartet auch vor dem zehnten Rennen der Formel-1-Saison 2014 noch auf die ersten WM-Punkte des Jahres. Die Mannschaft aus der Schweiz setzt große Hoffnungen in das Wochenende in Budapest. Das Streckenlayout sollte die Vorteile der Fahrzeuge mit Mercedes-Antrieben relativieren und die Chancen für Ferrari-Kunde Sauber besser werden lassen. "Es gibt Strecken, auf denen wir größere Probleme haben werden. Wir müssen hier also das Beste für uns herausholen. Die ersten Punkte ist immer das Ziel", so Teamchefin Monisha Kaltenborn.

Adrian Sutil

Adrian Sutil konnte den Grand Prix in Deutschland nicht beenden Zoom

"Diese Strecke hat kaum lange Geraden, sodass der Vorteil der Mercedes-Antriebe nicht so groß sein sollte. Diese Hoffnung hat man immer. Es könnte also besser laufen. Noch besser, wenn die Streckentemperaturen für uns passend sind. Leider müssen wir uns an solche Dinge klammern", schildert die Österreicherin. Nach dem Grand Prix in Ungarn folgt die Sommerpause, in der zum Leidwesen all jener Teams, die aufholen müssen, zeitweise gar nicht gearbeitet werden darf. "Das macht keinen großen Unterschied", sagt Kaltenborn.

Die Mannschaft aus Hinwil könne in der Sommerpause regenerieren und frisch motiviert in die zweite Saisonhälfte durchstarten. "Wir müssen hart arbeiten. Der Rückstand ist so groß. Es braucht Zeit. Wir müssen so weitermachen und größere Schritte schaffen. Wichtig ist, dass wir uns keine Fehler leisten", sagt die Teamchefin. In der Schweiz laufen bereits die Vorbereitungen auf die Saison 2015. Trotz des bislang schlechten Abschneidens mit dem C33 will man keine komplette Abkehr vom Konzept.

"Wenn ich mir die Daten des diesjährigen Fahrzeugs anschaue, dann muss ich sagen, dass kein komplett neues Auto nötig ist. So schlimm wie es derzeit aussieht, ist es gar nicht", sagt Kaltenborn. "Wir müssen an unseren Schwächen arbeiten. Es fehlt uns an Tempo in langsamen Kurven. Die Aerodynamik ist gar nicht so schlecht, aber auch dort müssen wir nachlegen. Wenn wir die Schwächen ausmerzen, dann kommen wir nach vorn. Nicht vergessen: In diesem Jahr sind die Antriebe sehr entscheidend. Ich bin sicher, dass unser Paket 2015 besser sein wird."

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