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Räikkönen: Lieber Motocross als Formel-1-Demo

Kimi Räikkönen blieb dem Formel-1-Show-Event in den Straßen von Moskau fern und besuchte stattdessen eine Motocross-Wohltätigkeitsveranstaltung in Genk

(Motorsport-Total.com) - Am Wochenende ging in der russischen Hauptstadt Moskau die sechste Ausgabe des Show-Events "Moscow City Racing" über die Bühne. Neben Jenson Button (McLaren), Max Chilton (Marussia) und den in diesem Jahr ohne Formel-1-Cockpit dastehenden Witali Petrow, Heikki Kovalainen und Kamui Kobayashi hätte ursprünglich auch Lotus-Pilot Kimi Räikkönen vor Ort sein sollen. Doch der Finne zog es vor, einen Ausflug in die Zweirad-Szene zu unternehmen und besuchte im belgischen Genk eine vom zehnfachen Motocross-Weltmeister Stefan Everts ausgerichtete Wohltätigkeitsveranstaltung.

Kimi Räikkönen

Räikkönen hielt nicht viel von der Idee, in Moskau Formel-1-Demorunden zu fahren Zoom

Anlässlich seines Besuchs begab sich Räikkönen, der seit Jahren ein eigenes Motocross-Team (Ice1 Racing) besitzt, selbst auf die Buckelpiste. "Als Kind liebte ich Motocross. Das war meine erste große Leidenschaft, heute ist es ein Hobby", wird der "Iceman" von 'Speedweek' zitiert. "Natürlich ist dieser Sport ganz anders als die Formel 1, aber Motocross sollte nicht unterschätzt werden. Dies ist eine der komplexesten technischen Sportarten", so Räikkönen über das Fahren und Springen auf zwei Rädern im Dreck.

Bei Lotus, wo man Räikkönen bekanntlich jede Menge Freiheiten zugesteht, dürfte sich die Freude über den jüngsten Motocross-Ausflug des WM-Dritten der Formel-1-Weltmeisterschaft 2012 in Grenzen gehalten haben. Dessen ist sich der Finne bewusst: "Ich fahre ja nicht besonders schnell und versuche, keine Dummheiten zu machen. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass Lotus über meinen Ausflug sehr glücklich ist." Ganz anders Charity-Organisator Everts. Der Belgier zeigt sich vom Räikkönen-Besuch begeistert: "Ich fand es toll, dass Kimi gekommen ist und dass die Fans ihn auf einem Dirt-Bike sehen konnten."

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