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Räikkönen erwartet keine große Änderung für Belgien

Kimi Räikkönen glaubt nicht, dass Ferrari in der Sommerpause einen großen Sprung nach vorne gemacht haben wird - Hoffnung auf 2015

(Motorsport-Total.com) - Kimi Räikkönen erlebt derzeit eine Saison zum Vergessen. Der Finne war vor der Saison mit hohen Erwartungen zu Ferrari gewechselt, doch nach elf Rennen bleibt bisher nichts weiter übrig als 27 WM-Punkte und Gesamtrang zwölf. Zuletzt in Budapest konnte der Iceman mit Rang sechs sein bestes Saisonergebnis einfahren und hoffentlich die Trendwende einleiten. Denn über den Sommer kann viel passieren.

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen: Alles wird gut, die Frage ist nur: Wann wird alles gut? Zoom

Doch Räikkönen selbst glaubt nicht, dass sich innerhalb von vier Wochen - von denen zwei auch noch aufgrund der Sommerpausen-Regelung wegfallen - so viel getan haben wird. "Ich hoffe, dass wir in der zweiten Saisonhälfte viel besser sein können als in der ersten, aber natürlich ändert ein ein bisschen besserer Tag nicht so wahnsinnig viel", sagt er gegenüber 'ESPN'.

Stattdessen seien es besonders Fehler wie in Ungarn, als Räikkönen bereits nach Q1 die Segel streichen musste, die für die verlorenen Punkte sorgen. "Da müssen wir uns wirklich noch verbessern. Wir müssen die Dinge im Team besser zum Laufen bekommen. Das hat sich nicht geändert. Es gibt viel zu tun, um sicherzustellen, dass wir dort sind, wo wir sein sollten."

Für Belgien erwartet Räikkönen noch nicht den ganz großen Sprung nach vorne, doch im Laufe der Zeit soll sich Ferrari immer weiter heranrobben, um spätestens für 2015 wieder gerüstet zu sein. "Wir müssen sicherstellen, dass die Dinge genau so sind, wie wir es wollen und wie sie für das kommende Jahr sein werden." Den Glauben an sein Team habe er dabei noch nicht verloren: "Ich glaube an die Leute und daran, dass wir uns selbst wieder dorthin bringen können, wo wir sein sollen."