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Racing Point: Updates ein "direktes Ergebnis" von Hülkenbergs Feedback

Die Updates an Racing Points RP20 sind mit Feedback von Nico Hülkenberg entstanden - Seine Kommentare nach dem Eifel-GP waren daher wertvoll

(Motorsport-Total.com) - Dass Nico Hülkenberg im Qualifying vom Nürburgring als Letzter gewertet wurde, hatte vor allem mit der fehlenden Vorbereitung zu tun. Der Deutsche konnte vor der Qualifikation keine einzige Runde drehen und fand, dass sich das Auto von Racing Point seit seinem letzten Einsatz in Silverstone stark verändert hatte.

Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg hat Racing Point mit seinem Feedback geholfen Zoom

Die Entwicklungen seien jedoch auch auf Hülkenbergs Kommentare in Großbritannien zurückzuführen, wie Technikchef Andrew Green anmerkt. "Einige Entwicklungen am Auto waren ein direktes Ergebnis auf sein Feedback in Silverstone", bestätigt er. "Wir hatten nicht erwartet, dass er noch einmal ins Auto zurückkommen und sie fahren würde."

Doch in der Eifel konnte Hülkenberg seine Anregungen testen und nach dem Rennen weiteres Feedback geben. "Das war sehr interessant und von unschätzbarem Wert", sagt Green. Fazit: Die Änderungen hätten das gemacht, was Hülkenberg in Silverstone vom Auto verlangt hätte. "Wir haben einen Schritt in die richtige Richtung gemacht", lobt der Technikchef.

Umfangreiche Veränderungen

Racing Point hatte in Mugello ein umfangreiches Update-Paket am Start, das zunächst nur Lance Stroll bekam. Mittlerweise ist das Upgrade für beide Autos verfügbar. Dabei geht es um Frontflügel, Bremsbelüftungen, Unterboden, Heckflügel-Endplatten, Seitenkästen und generell das Bodywork.


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Zudem hat das Team auch eine neue Hinterradaufhängung gebracht, die angeblich wie beim Mercedes W11 sein soll, was Green jedoch abstreitet. "Nein, es ist das, worum wir das Auto im kommenden Jahr designen", sagt er. Durch die neue Aufhängung habe man auch mehr Flexibilität und mehr Optionen beim Einstellen der Aufhängung.

Die Veränderungen sollen Racing Point dabei helfen, Rang drei in der Konstrukteurs-WM zu erreichen. Seit dem Rennen am Nürburgring liegt man auf diesem dritten Platz, doch McLaren und Renault sind beide in Lauerstellung (WM-Stand). "Es ist ein echter Kampf und wir tauschen dauernd unsere Plätze", sagt Green. "Es wird ein spaßiges Ende der Saison."

Racing Point will normales Wochenende

Um sein Ziel zu erreichen, will der Rennstall vor allem eines: mal ein normales Wochenende haben. "Irgendetwas scheint im Moment immer dazwischenzukommen. Ich möchte einfach mal ein normales Wochenende, das hatten wir schon seit dem ersten Rennen nicht mehr", so der Technikchef.

In der Eifel war es der Ausfall von Lance Stroll und der bedingte Noteinsatz von Hülkenberg ohne Vorbereitung. Daher war in der Qualifikation einfach das Ziel, eine ausreichende Runde für die 107-Prozent-Regel zu fahren und das Auto daher nicht in der ersten Runde wegzuwerfen. Green ist sich sicher: Hätte Hülkenberg das Training am Samstag bestreiten können, wäre es auf Augenhöhe mit Perez gewesen.

So fehlte ihm aber eine halbe Sekunde auf Q2. "Zwei Runden mehr und er wäre aus Q1 rausgekommen", glaubt Green. "Noch vier Runden mehr und wir wären vielleicht in Q3 gekommen." Doch auch ohne Ergebnis sei die Leistung herausragend gewesen. "Aber das wussten wird, darum ist er immer am Ende der andere Leitung, wenn solche Situationen auftreten."

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