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"Puffer nicht groß genug": McLaren dämpft nach Monza die Erwartungen

Obwohl man nach Monza auf Rang drei der Konstrukteurs-WM liegt, drückt McLaren die Erwartungen nach unten: Puffer reicht nicht für ein schlechtes Wochenende

(Motorsport-Total.com) - McLaren-Geschäftsführer Zak Brown warnt nach dem starken Ergebnis von Monza vor überzogenen Erwartungen bei McLaren. Der Rennstall war mit dem Ziel in die Saison gegangen, Platz vier bei den Konstrukteuren zu verteidigen. Nach den 30 Punkten aus Monza liegt man nun jedoch auf WM-Rang drei mit einem Vorsprung von 16 Punkten auf Racing Point.

Lewis Hamilton, Carlos Sainz, Valtteri Bottas, Lando Norris

In Monza fuhr man direkt hinter Mercedes, das heißt für McLaren aber nichts Zoom

Und obwohl McLaren so stark platziert ist, hat sich das Ziel laut Brown nicht geändert. "Der Puffer ist nicht groß genug", sagt er. "Er reicht nicht einmal aus, um ein schlechtes Rennen zu kompensieren, wenn jemand auf vier und fünf ein gutes Rennen hat."

Brown warnt: "Wenn man jetzt anfängt, seine Erwartungen an eine gute Saison zu verändern, dann bereitet man sich darauf vor, sich selbst zu enttäuschen." Denn nur weil man in Monza aus eigener Kraft auf Rang zwei und drei unterwegs war nach dem Start, müsse das nicht für den Rest der Saison gelten. "Das Ziel ist daher weiterhin, Platz vier zu erreichen", betont er. Der Vorsprung auf Renault beträgt da 27 Punkte.

"Es ist großartig, dass wir derzeit auf Rang drei liegen, aber das ist weit entfernt von komfortabel", so der Amerikaner. "Wir müssen weiter tun, was wir tun. Wir werden gute Rennen haben und wir werden schlechte Rennen haben."

Teamchef Andreas Seidl spricht jedoch selbst offen vom Kampf um Rang drei, den man gewinnen möchte. Allerdings habe das Auto weiterhin Schwächen auf Strecken mit hohem Low-Speed-Anteil, was man aber bei der Entwicklung angehen möchte. "Und wir haben gesehen, dass etwa Renault gute Fortschritte gemacht hat", so der Deutsche. "Eine Vorhersage ist daher schwierig."

In Mugello erwartet der Rennstall eine Rückkehr in alte Gefilde. Monza war ein positiver Ausrutscher, dennoch erwartet man wieder, mit beiden Fahrzeugen Q3 zu erreichen. "Abgesehen von Monza waren wir immer Fünfter, Sechster, Siebter, Achter, Neunter, Zehnter. Es gibt keinen Grund zu glauben, dass das an diesem Wochenende anders aussehen wird", so Brown.

"Aber ich würde die Erwartungen nach unten schrauben. Ich glaube nicht, dass wir eine Wiederholung von Monza sehen werden."

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