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Piero Ferrari: Binotto steht wegen Vettel 2020 vor "schwieriger Situation"

Wird Sebastian Vettel 2020 keine Rücksicht auf Ferrari und Charles Leclerc mehr nehmen? Piero Ferrari glaubt, dass die Situation in der Garage nicht einfach wird

(Motorsport-Total.com) - Die Rollen bei Ferrari sind 2020 klar verteilt. Charles Leclerc ist die Zukunft der Scuderia, Sebastian Vettel die Vergangenheit. Während der Monegasse seinen Vertrag bis 2024 verlängerte, verlässt Vettel Ferrari am Ende des Jahres. Piero Ferrari glaubt, dass diese Konstellation in der Saison 2020 noch Probleme mit sich bringen könnte.

Sebastian Vettel, Mattia Binotto, Charles Leclerc, Anthoine Hubert

Mattia Binotto steht 2020 vor keiner leichten Aufgabe Zoom

"Mattia Binotto muss mit einer schwierigen und ungewöhnlichen Situation umgehen, weil wir einen Fahrer haben, der am Ende der Saison gehen wird", erklärt der Sohn von Gründer Enzo Ferrari gegenüber 'Il Resto del Carlino' und ergänzt: "Ich weiß nicht, wie mein Vater mit dieser Situation umgehen würde."

"Aber er hat immer gesagt, dass das Team wichtiger als jeder Angestellte ist", erinnert er. Das betreffe auch die Fahrer. Trotzdem betont er, er habe "Vertrauen in die Entscheidungen, die getroffen wurden." Der erst 22-jährige Leclerc sei für die Ferrari-Zukunft ein "Symbol für Hoffnung und Enthusiasmus", sagt er und stellt klar: "Daher bin ich optimistisch."


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Mit seinen Sorgen rund um das Thema Vettel steht er allerdings nicht alleine da. Experte Martin Brundle erklärte bei 'Sky' jüngst: "Er wird jetzt nur noch für Seb fahren. Ich denke nicht, dass es ihn besonders interessieren wird, was um ihn herum passiert. Und auch die Ambitionen von Charles Leclerc werden ihn ganz sicher nicht sonderlich interessieren!"

"Man sollte mit einem sehr mutigen und schnellen Sebastian Vettel rechnen. Ich würde ihn keinesfalls unterschätzen", so Brundle. Klar ist, dass der viermalige Weltmeister 2020 nichts mehr zu verlieren wird, weil sein Ferrari-Abschied bereits feststeht. 2021 wird er durch Carlos Sainz ersetzt. Wie es für Vettel selbst weitergeht, ist aktuell noch offen.

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