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Perez: Force-India-Ingenieure schwärmen von Ocon

Esteban Ocon hat bei Force India einen Stein im Brett, wie Sergio Perez verrät - Wie der Nicht-mehr-ganz-Rookie in der Formel 1 2017 auch dem Mexikaner helfen kann

(Motorsport-Total.com) - Esteban Ocon bei Force India - das ist nach den letzten Wochen zwar keine Überraschung mehr, aber schon ein Schlag ins Gesicht von Pascal Wehrlein, der sich stets große Chancen ausgerechnet hat. Force-India-Platzhirsch Sergio Perez gibt Einblicke, warum die Wahl auf den jungen Franzosen gefallen ist: "Er war die Wahl Nummer eins für das Team. Die Ingenieure sind total begeistert von ihm." Insbesondere seine Persönlichkeit und die Art, dem Team Feedback zu geben, hätten den Ausschlag gegeben.

Sergio Perez

Daumen hoch für Esteban Ocon: Perez' Teamkollege war Wunschkandidat Zoom

"Es ist der Job der Ingenieure, die jungen Talente zu analysieren und den Besten herauszupicken. Ich habe bislang nur Gutes über ihn gehört", fährt der 26-Jährige fort. Perez hat selbst noch nicht mit Ocon zusammengearbeitet, freut sich aber darauf: "Er scheint jemand zu sein, mit dem man recht einfach zusammenarbeiten kann. Ich freue mich darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten und das Team voran zu bringen."

Perez, der infolge eines Tweets zur Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten die Zusammenarbeit mit einem Sponsor aufgekündigt hat, glaubt, dass er trotz seiner dann sechs Jahre langen Formel-1-Erfahrung von Ocon wird lernen können: "Er ist kein klassischer Rookie, sondern hat viel Erfahrung. Er hat mit Mercedes, Manor und jetzt Force India zusammengearbeitet. Mit verschiedenen Teams zu arbeiten hilft immer. Ich habe viel von Nico (Hülkenberg; Anm. d. Red.) gelernt und freue mich darauf, nun von Esteban zu lernen."


Fotos: Großer Preis von Brasilien, Pre-Events


Eigentlich ist er selbst in der kommenden Saison in der Lehrmeisterrolle, die er auch einnehmen wird: "Ich bin im Umgang mit meinen Teamkollegen immer offen gewesen und werde es auch bei ihm sein." Trotzdem ist er sich nicht zu schade, auch von einem Rookie zu lernen, wenn es etwas zu lernen gibt. "Es ist immer gut, wenn man von verschiedenen Fahrern lernen kann", sagt Perez, für den Ocon der vierte Teamkollege nach Kamui Kobayashi, Jenson Button und Nico Hülkenberg werden wird. "Ich habe das große Glück, viele Teamkollegen mit viel Talent gehabt zu haben."

Natürlich hört der Spaß auf, wenn es auf die Strecke geht. Selbstverständlich wolle er Ocon schlagen, kündigt Perez an. "Aber vor allem möchte ich mit ihm zum Wohle des Teams zusammenarbeiten. Das hat in den vergangenen Jahren mit Nico immer sehr gut funktioniert."

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