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Pedro de la Rosa: "Das beste Rennen meiner Karriere"

Nach mehr als zwei Jahren Rennpause in der Formel 1 zeigte der Spanier als Ersatzmann, zu welchen Leistungen er fähig ist

(Motorsport-Total.com) - Pedro de la Rosas Formel-1-Karriere begann glücklich, verlief aber immer im Schatten der anderen. Der Spanier kam 1999 mit dem Titel in der Formel Nippon im Gepäck in die Formel 1, im ersten Rennen für das Arrows-Team gelang im gleich ein sechster Platz. Doch dann begann die Zeit des Leidens, in der er nach und nach in den Hintergrund gedrängt wurde.

Pedro de la Rosa

Pedro de la Rosa wollte sich noch einmal in der Formel 1 beweisen Zoom

Im Jahr 2001 stieß er über Umwege als Stammfahrer zum Jaguar-Team, ersetzte Luciano Burti, der fortan für Prost an den Start ging. Drei Punkte holte der Spanier in seinem ersten Jaguar-Jahr, doch neben einem Eddie Irvine als Teamkollegen findet man nur schwer einen Weg in die Medien. 2002 dann ein Jahr zum Vergessen - keine Punkte, nur ein achter Startplatz in Monza.#w1#

Seine Formel-1-Karriere schien beendet, bis das McLaren-Mercedes-Team auf der Suche nach einer Testverstärkung für Alexander Wurz war. De la Rosa lebte sich gut ein, verstand es, seine Fähigkeiten in der Testarbeit umzusetzen. Als nun Juan-Pablo Montoya wegen einer Schulterverletzung für den Bahrain-Grand-Prix ausfiel und Wurz wegen seiner Große den McLaren-Mercedes MP4-20 bisher kaum fuhr, schlug seine große Stunde.

Schon in den Trainings und Qualifyings zeigte er, dass er sich gegenüber den Stammpiloten nicht verstecken muss. Im Rennen wollte er es dann allen zeigen, fuhr beherzt, angriffslustig und aggressiv, ohne jedoch seinen Kopf vollständig auszuschalten. "Das war bei weitem mein bestes Rennen in der Formel 1", jubelte der Spanier nach seinem fünften Rang.

"Zum ersten Mal hatte ich in der Formel 1 ein konkurrenzfähiges Auto", fuhr er fort. "Ich konnte es genießen, konnte andere überholen, anstatt immer nur überholt zu werden. Es hat viel Spaß gemacht, aber das macht es immer, wenn man jemanden überholen kann." Man konnte den Eindruck gewinnen, dass man dem Spanier vor dem Rennen nicht gesagt hat, dass in der heutigen Formel 1 kaum Überholmanöver möglich sind.

Gerade die Zweikämpfe mit Rubens Barrichello im Ferrari und Mark Webber im Williams BMW waren sehenswert. "Wir hatten einen gewaltigen Kampf!", erklärte der 34-Jährige. Doch der Kampf um eine ständige Rückkehr in den Formel-1-Zirkus scheint bereits ausgefochten. Vielleicht war es der letzte Rennauftritt von de la Rosa in der Formel 1. "Das kann sein, aber ich weiß es nicht."

"Ich habe mein Bestes gegeben, ich fühle mich großartig, und wenn es mein letztes Rennen war, dann ist das kein Problem, denn ich habe etwas bewiesen", so der Spanier. Sollte alles nach Plan verlaufen, so sitzt in Imola wieder Montoya hinter dem Steuer. "Hätte ich nichts beweisen können, dann hätte das weh getan und ich wäre vielleicht verbittert gewesen, aber das war nicht der Fall. Ich hatte nur fünf Runden ohne Verkehr, und dabei fuhr ich die schnellste Rennrunde."

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