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Panis beim "kleinen Großbritannien-Grand-Prix" Schnellster

Viel Verkehr herrschte am Mittwoch in Silverstone, am Ende des Tages war BAR-Honda-Pilot Panis der Schnellste

(Motorsport-Total.com) - 19 Fahrer drehten am zweiten von drei Testtagen in Silverstone am Mittwoch ihre Runden und nahmen damit die letzte Testmöglichkeit vor der Austragung des Großen Preises von Großbritannien am 15. Juli wahr - denn vier Wochen vor einem Rennen darf auf derselben Strecke nicht mehr getestet werden. Die Wetterbedingungen waren ideal. Mit 24 Grad war es angenehm mild und die Sonne heizte den Asphalt auf 43 Grad auf, was insbesondere den Michelin-Teams zugute kam.

Olivier Panis

Olivier Panis war am Mittwoch in Silverstone der Schnellste Zoom

War es gestern noch Jordan-Honda-Pilot Jarno Trulli, der die schnellste Zeit gefahren war, umrundete am Mittwoch BAR-Honda-Fahrer Olivier Panis den Kurs um rund 0.3 Sekunden schneller und verbuchte nach 68 Runden mit 1:22.806 Minuten die Bestzeit für sich. Der Franzose erklärte die gute Zeit mit einer neuen Bridgestone-Reifenmischung, die besser zum BAR003 passt. BAR-Honda-Testfahrer Takuma Sato rangierte mit 1.9 Sekunden Rückstand nach 34 Runden auf Rang 12.

Nachdem am Tag zuvor bei den Top-Teams ausschließlich die Testfahrer unterwegs waren, griff heute auch Mika Häkkinen ins Geschehen ein. Der Finne war flott unterwegs und hatte als Zweiter nach 76 Runden nur 0.1 Sekunden Rückstand auf Panis. Testfahrer und DTM-Pilot Darren Turner kam mit 1.1 Sekunden Rückstand auf den achten Platz und hinterließ damit während seiner 52 Runden einen ordentlichen Eindruck.

Mit 0.4 Sekunden Rückstand kam Rubens Barrichello auf den dritten Platz, Michael Schumacher fehlten als Fünften 0.7 Sekunden auf die Spitze. Für beide Piloten war es die erste Ausfahrt im F2001 auf dem britischen Kurs. Der Testtag verlief ohne technische Probleme, an dem man sich auf das Set Up des Autos im Hinblick auf den England-Grand-Prix und Reifentests konzentrierte.

BMW-Williams-Pilot Juan-Pablo Montoya hatte nach 40 Runden 0.6 Sekunden Rückstand, nach dem der Motor nach Erreichen der Höchstkilometeranzahl ausgewechselt werden musste. Teamkollege Ralf Schumacher wurde Siebter. Auch ihn brachte ein planmäßiger Motorwechsel nach 64 Runden und 0.7 Sekunden Rückstand vorzeitig zum Halt.

Nicht an seine gestrige Leistung anknüpfen konnte Jarno Trulli, der im Jordan-Honda mit 0.7 Sekunden Rückstand auf den sechsten Platz kam. Testfahrer Ricardo Zonta drehte nur 18 Runden, der Brasilianer wurde mit 2.9 Sekunden Rückstand Achtzehnter.

Eine ausgezeichnete Figur hinterließ Jaguar-Testfahrer André Lotterer an seinem erst zweiten Testtag im R2, bei dem er den an Nackenschmerzen leidenden Eddie Irvine ersetzt. Der Deutsche war nach 52 Runden mit 1.6 Sekunden Rückstand respektabler Neunter. Stammfahrer Pedro de la Rosa kam mit einem Wimpernschlag Abstand nach 61 Runden auf den zehnten Platz.

Für das Sauber-Team testete Kimi Räikkönen, während sich Nick Heidfeld von seinem Unfall in Montreal erholt. Der Finne drehte am Mittwoch 37 Runden mit einer Bestzeit von 1:24.657 Minuten, was 1.8 Sekunden langsamer als Panis war: "Wie gewöhnlich war ich froh, wieder im Cockpit zu sitzen. Und es ist auch gut, auf einem Kurs zu fahren, den ich so gut kenne. Wir hatten einen guten Tag und probierten eine Menge Dinge aus und ich war mit der Leistung des C20 zufrieden."

Remi Decorzent, Renningenieur über den Testtag: "Trotz einiger roter Flaggen konnten wir die meiste Zeit, die wir gestern verloren hatten, wieder gut machen. Kimi Räkkönen konzentrierte sich heute Morgen auf die Aerodynamik und das mechanische Set Up im Hinblick auf den Großen Preis von Großbritannien hier im Juli. Wir haben eine Vielzahl von Konfigurationen ausprobiert und sind mit dem Ergebnis zufrieden. Morgen werden wir Reifen testen und uns des weiteren der Traktionskontrolle und unserem elektronisch-hydraulischen Differential widmen."

Benetton-Renault-Testfahrer Mark Webber kam mit 2.3 Sekunden Rückstand nach 52 Runden auf den 13. Platz, der Australier war damit schneller als Giancarlo Fisichella, der aber nur 17 Runden fahren konnte und mit rund 5 Sekunden Rückstand abgeschlagener Letzter wurde.

Für das Arrows-Team testeten beide Stammfahrer, wobei Enrique Bernoldi als 14. und mit 2.6 Sekunden Rückstand eine Tausendstelsekunde schneller war als Teamkollege Jos Verstappen. Beide Fahrer arbeiteten am Morgen an der Aerodynamik und dem Set Up des Autos. Während sich Bernoldi daneben auf die Zuverlässigkeit des Autos konzentrierte, testete Verstappen Reifen. Kleinere Probleme mit der Elektronik behinderten die Arbeit am Morgen am Auto des Holländers, dafür konnte Verstappen am Nachmittag fahren, während am Auto von Bernoldi der Motor gewechselt werden musste.

Auch bei Prost war der Neuling schneller als der Stammpilote mit Luciano Burti nach 45 Runden auf Rang 16, rund eine Zehntelsekunde vor Teamkollege Jean Alesi, der 34 Runden drehte und mit einer Bestzeit von 1:25.732 Minuten 2.9 Sekunden Rückstand auf den Tagesschnellsten Olivier Panis im BAR-Honda hatte.

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