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Offiziell: Mattiacci löst Domenicali als Ferrari-Teamchef ab

Stefano Domenicali tritt als Teamchef von Ferrari zurück - Nachfolger wird mit sofortiger Wirkung Marco Mattiacci, der ehemalige Nordamerika-Chef des Konzerns

(Motorsport-Total.com) - Gerüchte (vom Vormittag) hatten es bereits vermuten lassen, nun ist es offiziell: Ferrari bestätigt den Rücktritt von Stefano Domenicali als Teamchef der Scuderia. Gleichzeitig präsentiert der Rennstall aus Maranello Marco Mattiacci, ehemals Geschäftsführer von Ferrari Nordamerika, als Nachfolger. "Es gibt Momente im Berufsleben eines jeden Menschen, in denen es Courage erfordert, harte und auch schmerzvolle Entscheidungen treffen. Es ist an der Zeit, Veränderungen herbeizuführen", bedauert Domenicali.

Marco Mattiacci

Marco Mattiacci ist ab sofort neuer Teamchef der Scuderia Ferrari Zoom

Demnach übernehme der 48-Jährige die vollständige Verantwortung für die sportlich schwierige Situation, in der sich Ferrari aktuell befindet. "Ich treffe diese Entscheidung in der Absicht, das Beste für unser Unternehmen zu tun", versichert der Italiener. "Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern, den Fahrern und Partnern für die vielen wunderbaren Jahre, die wir gemeinsam erlebt haben, bedanken. Ich wünsche euch allen, dass Ferrari bald wieder zu dem Niveau zurückkehren kann, das Ferrari verdient."

Abschließend spricht Domenicali Präsident Luca di Montezemolo seinen Dank aus und grüßt die Fans: "Ich bedaure, dass wir in den vergangenen Jahren nicht die erhofften Erfolge erreicht haben." Di Montezemolo kommentiert den Machtwechsel im Team wie folgt: "Ich danke Stefano Domenicali nicht nur für seine fortwährende Hingabe und seine Bemühungen, sondern auch für das große Verantwortungsbewusstsein, das er gezeigt hat - selbst heute, indem er die Interessen von Ferrari über alles andere stellt."


Fotostrecke: Ferrari-Rennleiter seit 1950

"Ich halte Domenicali im Vertrauen und habe gesehen, wie er in den 23 Jahren gewachsen ist, in denen wir zusammengearbeitet haben. Jetzt wünsche ich ihm alles Gute für die Zukunft", so der Ferrari-Präsident. "Ich möchte auch Marco Mattiacci alles Gute wünschen, von dem ich weiß, dass er ein sehr geschätzter Manager ist, der das Unternehmen gut kennt. Er hat diese Herausforderung voller Enthusiasmus angenommen." Mattiacci übernimmt seinen neuen Posten mit sofortiger Wirkung. Nach Mercedes, Lotus und McLaren ist es der der vierte Teamchefwechsel innerhalb der fünf Topteams der vergangenen Saison.

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