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Offiziell: Lucas Auer testet in Ungarn für Force India

Mercedes-DTM-Werksfahrer Lucas Auer wird auf dem Hungaroring für Force India testen - Formel-1-Premiere für den Neffen von Gerhard Berger

(Motorsport-Total.com) - Wochenlang wurde darüber spekuliert, jetzt ist die Katze aus dem Sack: Lucas Auer, momentan Gesamtzweiter der DTM, wird beim Young-Driver-Test auf dem Hungaroring am 1. und 2. August für Force India seinen ersten Formel-1-Test bestreiten. Der indisch-britische Rennstall hat neben dem Österreicher auch den Russen Nikita Masepin für den Test nominiert.

Rene Rast, Lucas Auer

Lucas Auer wird in Budapest erstmals ein Formel-1-Auto testen Zoom

"Das sind richtig spannende Nachrichten", sagt Auer und spricht vom "wundervollsten Moment meines Lebens. Für mich wird ein Kindheitstraum wahr, zum ersten Mal ein Formel-1-Auto fahren zu dürfen. Ich bin besonders stolz darauf, dass ich diese Gelegenheit bei Force India erhalte - einem der Topteams in der Formel 1."

"Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir dies ermöglicht haben, ganz besonders dem Team bei Force India, die mir diese Chance geben. Ich werde versuchen, das Beste aus dem Test herauszuholen, und natürlich werde ich jede einzelne Sekunde davon genießen", so der Neffe von Gerhard Berger.

Auer ist zwar kein offizieller Mercedes-Junior, weiß aber sehr wohl die Unterstützung von Mercedes-Sportchef Toto Wolff hinter sich. Mercedes liefert Motoren an Force India. Und dass Auers DTM-Mercedes von Force-India-Sponsor BWT gebrandet wird, trifft sich ebenfalls gut. Zum Drüberstreuseln noch das Berger-Netzwerk - der erste Formel-1-Test war nur eine Frage der Zeit.

"Ich freue mich, Lucas im Team willkommen zu heißen", sagt Teamchef Vijay Mallya. "Ich werde seine Fortschritte genau verfolgen. Es ist immer ein besonderer Moment, wenn ein Fahrer zum ersten Mal ein Formel-1-Auto fahren darf. Es freut mich sehr, dass Lucas sein Debüt in einem unserer Autos geben wird."


Lucas Auer will aus Gerhard Bergers Schatten treten

Auer und Masepin werden sich den Dienstag und Mittwoch jeweils aufteilen. Für Masepin ist der Test übrigens keine Premiere: Bereits 2016 saß er in Silverstone im Force India. "Das letzte Mal bin ich 2016 ein Formel-1-Auto gefahren. Es wird also interessant, einen Vergleich zu den neuen 2017er-Regeln zu ziehen", sagt er.

Masepin startet momentan in der Formel-3-EM und liegt dort an 15. Stelle der Gesamtwertung. "Ich habe beim letzten Test sehr viel gelernt", sagt der Russe, "und er hat einen wichtigen Schritt in meiner Entwicklung als Rennfahrer dargestellt. Um mich auf diesen Test vorzubereiten, habe ich viel Zeit im Simulator verbracht. Gleichzeitig arbeite ich hart daran, sicherzustellen, dass ich die Erwartungen des Teams auch erfüllen kann."

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