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Nico Hülkenberg staunt über Dschidda: "Habe Puls 200 durchgängig"

Drei Zehntel fehlen Nico Hülkenberg in Dschidda für den Einzug in Q2: Bei Aston Martin gibt es noch grundsätzlichere Probleme mit dem Auto

(Motorsport-Total.com) - Nico Hülkenberg muss auch beim Großen Preis von Saudi-Arabien in Dschidda schon im ersten Qualifying-Abschnitt die Segel streichen. Der Aston-Martin-Pilot landete auf dem 18. Platz und verpasste den Einzug in Q2 um rund drei Zehntelsekunden. Der Highspeed-Kurs am Roten Meer hinterlässt dennoch ordentlich Eindruck bei ihm.

Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg kämpfte vergeblich um den Einzug in Q2 Zoom

"Es ist brutal hier. Wahnsinn. Ich habe Puls 200 durchgängig. Das ist einfach nur unfassbar schnell. Du bist einfach nur in einem Betontunnel und alles fliegt an einem vorbei", versucht Hülkenberg, seinen Impressionen gegenüber 'ServusTV' irgendwie Ausdruck zu verleihen.

Erst dann setzt er zu einer ersten Analyse an: "Ich bin nicht ganz zufrieden mit mir selber, ich habe die Runde nicht super umgesetzt. Vor allem meine letzte Runde, da war mehr drin. Ich glaube, Q2 wäre sogar möglich gewesen. Aber da habe ich mir leider selber ein bisschen das Leben schwer gemacht."


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Im Interview mit 'Sky Deutschland' präzisiert Hülkenberg ein wenig, was auf seiner schnellsten Runde nicht optimal lief: "Meine Runde war einfach nicht optimal. In Kurve 1 habe ich mich ein bisschen selber verbremst, und in Kurve 13 lief es auch nicht ganz nach Plan. Also es war mehr drin, aber leider ist mir die Runde nicht so gut gelungen."

Hülkenberg: Probleme von Bahrain ziehen sich durch

Die fehlenden drei Zehntelsekunden auf das rettende Ufer waren also durchaus drin für Hülkenberg. Doch zur Wahrheit gehört auch, dass man bei Aston Martin eine Menge Arbeit vor sich hat, will man den AMR22 irgendwie konkurrenzfähig machen.

"Die Probleme von Bahrain ziehen sich einfach ein bisschen weiter durch. Das sind einfach Balance-Probleme. An der Performance hakt es natürlich ein bisschen. Es gibt da noch ein paar andere grundsätzliche Themen, die das Leben für den Fahrer schwerer machen, wirklich konstant zu sein und die Runden zusammenzubringen", so Hülkenberg.

Zumal Hülkenberg und Aston Martin auch in diesem Jahr mit Kundenmotoren aus dem Hause Mercedes unterwegs sind. Vor der neuen Formel-1-Ära wäre das ein Pluspunkt gewesen. Doch im Jahr 2022 scheint Mercedes Schlusslicht bei den Power-Units zu sein.

Im dritten Freien Training von Dschidda landeten, abgesehen von Lewis Hamilton, alle Mercedes-befeuerten Fahrzeuge am Ende des Feldes. Der siebenfache Weltmeister wurde Elfter. Auf den Geraden fehlen der AMG-Fraktion rund zehn bis 15 km/h.

Daher setzt sich Hülkenberg für das Rennen auch keine konkreten Ziele. "Durchkommen, Erfahrung sammeln für das Team, dass die wirklich weiterarbeiten können und das Auto entwickeln. Das steht morgen absolut im Vordergrund", sagt er. Damit es dann irgendwann auch mal für den Einzug in den zweiten Qualifying-Abschnitt reicht.

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