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Nico Hülkenberg: "Sehe mich nicht in der Reservefahrer-Rolle"

Nico Hülkenberg hat kein Interesse daran, Testfahrer etwa bei Mercedes zu werden, sondern konzentriert sich auf ein Vollzeit-Comeback in der Formel 1 2021

(Motorsport-Total.com) - Nico Hülkenberg hat mit dem dritten Startplatz bei seinem zweiten Silverstone-Auftritt im Racing Point auf sich aufmerksam gemacht und eine Empfehlung für ein Comeback in der Formel 1 abgegeben. Doch noch gibt es trotz "positiver" Gespräche "nichts Konkretes zu vermelden", sagt der 33-Jährige in einem Interview im 'AvD Motorsport Magazin' auf 'SPORT1'.

Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg hat kein Interesse an einer Rolle als dritter Fahrer Zoom

Klar ist, dass Hülkenberg an einer Rolle als Test- und Ersatzfahrer bei einem Topteam, etwa Mercedes oder Ferrari, kein Interesse hat: "Ich sehe mich persönlich nicht in der Reservefahrer-Rolle", stellt er klar.

Zuletzt hat Mercedes-Teamchef Toto Wolff erklärt, dass "ein deutscher Fahrer immer eine interessante Idee sein kann. Auch als Reservefahrer." Ob das eine freundliche Floskel war oder ein ernst gemeintes Angebot, ist jedoch nicht bekannt.

Für Hülkenberg wäre das ohnehin kein Thema: "Ich habe zehn Jahre selber im Cockpit gesessen und an der Ampel gestanden. Dann den Rückschritt in Kauf zu nehmen, ohne große Aussichten, da reinzukommen, macht für mich wenig Sinn. Das ist nicht der Weg, den ich gehen möchte", winkt er ab.

Der Deutsche bestätigt, dass er "mit vielen Leuten im Gespräch" ist, und zwar "schon seit Anfang des Jahres. Das hat sich durch Silverstone nicht verändert. Der Prozess läuft ständig im Hintergrund ab."


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"Während des Kurzcomebacks ging ehrlich gesagt nichts voran. Da konzentriert man sich auf die Arbeit. Wichtig war einfach, eine gute Leistung abzuliefern, wenn man die Chance hat. Die Zukunftsplanung ist dann so ein Prozess", sagt er. Der werde aber voraussichtlich "noch ein paar Wochen dauern".

Konkrete Chancen werden Hülkenberg als Nachfolger von Kimi Räikkönen bei Alfa Romeo oder auch anstelle von Romain Grosjean bei Haas eingeräumt. Dass er Alexander Albon bei Red Bull ablösen könnte, hat Helmut Marko erst kürzlich gegenüber 'Motorsport-Total.com' dementiert.

"Diese Saison rechne ich mit nichts mehr", sagt Hülkenberg. "Klar kann während Corona immer was passieren. Aber ich gehe nicht davon aus. Ich halte mich fit und bereit, soweit ich kann. Aber ich glaube nicht, dass es jetzt jede zweite Woche passiert. Ich arbeite für 2021 an meiner Rückkehr."

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