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Nico Hülkenberg: Auch in Monaco nur wenig Hoffnung

Für Force-India-Pilot Nico Hülkenberg wird der Grand Prix von Monaco zur Geduldsprobe - Er begegnet den tristen Aussichten mit Humor

(Motorsport-Total.com) - "Podium, mein Freund, Podium...", witzelt Force-India-Pilot Nico Hülkenberg am Mittwoch im Fürstentum Monaco. Auf die Frage, welches Ergebnis er sich für das kommende Rennwochenende ausrechnet, weicht der Emmericher aus und scherzt mit den Journalisten.

Nico Hülkenberg

Verzwickte Lage: Für Nico Hülkenberg steht am Sonntag in Monaco viel Arbeit an Zoom

Warum? Weil es für den Deutschen derzeit sonst nicht viel Grund zum Lachen gibt. Der Force India VJM08 kommt nicht in die Gänge, das Team kämpft im hinteren Drittel des Feldes um den Anschluss und nur vereinzelt um Punkte. Mehr als elf Zähler waren für die Mannschaft von Vijay Mallya in diesem Jahr noch nicht drin.

"Es sieht ein bisschen besser aus, auch die weichen Reifen kommen uns zugute. Aber wenn dein Grundtempo einfach nicht gut genug ist, dann ist es das nirgendwo. Daran müssen wir einfach arbeiten. Das Team produziert laufend Updates, aber wir wissen alle, dass es eine gewisse Zeit benötigt bis die aufs Auto kommen", so Hülkenberg.

Ob in Monaco weitere Zähler zu seinen bisher sechs hinzukommen? "Es wird eine Herausforderung werden, aber Monaco ist immer eine Herausforderung. Als Fahrer kannst du den Unterschied ausmachen, vielleicht sind auch die Bedingungen besonders." Diese besonderen Umstände findet man auch abseits der Rennstrecke, wo das ganze Wochenende über Events stattfinden.

"Hier ist es sehr einfach sich ablenken zu lassen mit all den Events. Du musst einen kühlen Kopf bewahren", weiß der 27-Jährige. "Natürlich musst du deine PR-Verpflichtungen für das Team und die Sponsoren erfüllen, aber du musst dich auch ausruhen und fokussiert sein, um dein Bestes im Auto abliefern zu können. Auch die Erfahrung hilft dir." Die kann Hülkenberg mit seinen sechs Formel-1-Jahren bereits vorweisen.