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Newey: "Pirelli-Änderungen haben uns geholfen"

Red Bulls Stardesigner Adrian Newey gibt zu, dass die Pirelli-Reifenänderungen zur Dominanz beitragen, und trauert seinem Langzeit-Mitarbeiter Peter Prodromou nach

(Motorsport-Total.com) - Zu Saisonbeginn 2013 sah es noch nach einer spannenden Formel-1-Saison aus, doch in der zweiten Saisonhälfte gewann nur noch ein Pilot: Sebastian Vettel. Inzwischen ist der 26-Jährige längst Weltmeister - zum vierten Mal in seiner Karriere. Und der Red Bull erwies sich einmal mehr als bestes Auto im Feld.

Sebastian Vettel

Der Wechsel auf die 2012er-Reifenkonstruktion kam Red Bull zugute Zoom

Einen nicht zu unterschätzenden Teil dürften die Reifenänderungen von Pirelli während der Saison beigetragen haben, wie Stardesigner Adrian Newey nun zugibt. "Der Wechsel auf die Reifenkonstruktion von 2012 hat sich auf das Auto ausgewirkt und uns geholfen", sagt der Brite. Grundsätzlich gebe es aber kein Geheimnis, "nur die übliche Entwicklungsgeschichte. Das diesjährige Auto ist ein enger Cousin des Vorjahres-Modells. Über den Winter gab es eine relativ kleine Evolution, da das Reglement stabil war."

Davon kann in Hinblick auf 2014 nicht die Rede sein. Die Technikbüros müssen sich an die größten Reglementänderungen seit langem anpassen. Man darf gespannt sein, ob es Red Bull erneut gelingen wird, die perfekte Antwort auf die Änderungen zu finden.

Zumal das Aerodynamik-Büro einen Aderlass verkraften muss: Aerodynamikchef Peter Prodromou, der schon zu McLaren-Zeiten mit Newey arbeitete, und sein Stellvertreter Dan Fallows haben das Team verlassen und sind auf dem Weg zu McLaren. "Ich bin traurig, dass Peter geht, denn ich habe so viele Jahre mit ihm zusammengearbeitet", trauert er seinem langjährigen Partner nach. "Ich schätze aber, dass er seine Gründe hatte weiterzuziehen."

Er glaubt aber, dass Red Bull die dadurch nötige Umstrukturierung verkraften wird: "Es ist unsere Stärke, dass wir gut aufgestellt sind, also werden wir weitermachen." Zudem sei es für den Sport "gesund, dass es ein bisschen Bewegung gibt, sonst wäre es schnell langweilig."

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