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Neuer Fünfjahresvertrag: Monza bis 2024 im Formel-1-Kalender

Die Zukunft des Grand Prix von Italien in Monza ist bis auf Weiteres gesichert, nachdem Chase Carey und Jean Todt einen neuen Fünfjahresvertrag verkündet haben

(Motorsport-Total.com) - Nun ist auch das letzte bislang noch mit einem Sternchen im Formel-1-Kalender 2020 versehene Rennen gesichert. Der Grand Prix von Italien in Monza findet in der kommenden Saison am 6. September statt. Mehr noch: Auch für die vier darauffolgenden Jahre ist das Traditionsrennen im Königlichen Park von Monza gesichert.

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Seit 1950 gehört der Grand Prix von Italien zum Formel-1-Kalender und fand mit einer einzigen Ausnahme (1980 in Imola) stets in Monza statt. Seit Jahrzehnten ist Monza die schnellste Strecke im Kalender. Daran haben auch die im Laufe der Zeit eingebauten und mehrfach veränderten Schikanen nichts geändert.

Am Mittwoch nun wurde der neue Fünfjahresvertrag bis einschließlich 2024 im Beisein von Formel-1-Boss Chase Carey und FIA-Präsident Jean Todt in Mailand verkündet.

"Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem ACI ein Übereinkommen getroffen haben, welches den Grand Prix von Italien bis mindestens 2024 im Formel-1-Kalender hält", so Carey mit Verweis auf den Veranstalter des Rennens, den italienischen Automobilklub ACI.

"Geschichte, Geschwindigkeit und Leidenschaft sind Worte, die Motorsportfans mit Monza verbinden und das Gefühl, das man bei diesem Grand Prix vor Ort erlebt, ist einzigartig", sagt Carey und dankt für den neuen langfristigen Vertrag "dem ACI, insbesondere dessen Präsidenten Angelo Sticchi Damiani, für seine Anstrengungen".

Der ACI-Präsident selbst umschreibt den neuen Vertrag mit blumigen Worten: "Das ist wie ein Formel-1-Rennen gewonnen zu haben - ein schwieriges und wichtiges, in dem wir bis zur Ziellinie gekämpft haben. Jetzt hat das ganze den Wert nicht nur eines Titels, sondern von fünf Titeln."

"Die Rennstrecke in Monza ist nicht nur die älteste, sondern auch die schnellste und spektakulärste im weltweiten Motorsport", so Sticchi Damiani, der das neue Übereinkommen als "großartig für den ACI, für Monza, für die Region Lombardei und für den Sport in Italien als Ganzes" bezeichnet.

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