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Ferrari räumt weiter auf: Mattiacci geht, Arrivabene kommt

Marco Mattiacci ist nicht länger Ferrari-Teamchef - Der Italiener macht Platz für den Neuanfang mit Sebastian Vettel - Maurizio Arrivabene kommt

(Motorsport-Total.com) - Nach nicht einmal acht Monaten gibt es erneut einen Wechsel an der Spitze des Ferrari-Teams. Marco Mattiacci, der das Amt erst Mitte April vom langjährigen Rennleiter Stefano Domenicali übernommen hatte, zieht sich wie erwartet direkt nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi zurück. Der neue starke Mann in Maranello heißt Maurizio Arrivabene, der bislang Europachef der Tabakmarke Marlboro war.

Maurizio Arrivabene

Glühender Ferrari-Fan: Maurizio Arrivabene wird das Zepter in Maranello übernehmen Zoom

"Wir haben uns in dieser historisch wichtigen Phase für das Team und für die Formel 1 dazu entschieden, Maurizio Arrivabene zu verpflichten, weil wir jemanden benötigen, der nicht nur den Sport, sondern auch die administrativen Dinge dahinter genau kennt", sagt Ferrari-Präsident Sergio Marchionne. "Maurizio hat hervorragende Kenntnisse. Er steht der Scuderia seit vielen Jahren sehr nahe und er ist Mitglied der Formel-1-Kommission." Arrivabene vertritt in diesem Gremium die Interessen der Sponsoren.

"Er kennt die Herausforderungen genau, vor denen wir nun stehen. Er hat mit seinen Ideen immer wieder vitalisierenden Einfluss auf die Entwicklung der Formel 1", lobt der Ferrari-Boss. "Seine Erfahrungen aus dem Management sind umfangreich. Das wird dabei helfen, unser Team zu führen und zu motivieren. Ich bin froh, dass wir ihn und seine umfangreichen Kenntnisse nun für unsere Rennsportaktivitäten gewinnen konnten."


Fotostrecke: Ferrari-Rennleiter seit 1950

Marchionne und Arrivabene kennen sich seit Jahren - nicht nur aufgrund der langjährigen Beziehungen der Marke Marlboro mit dem Team. Der FIAT-Boss sitzt seit im Vorstand der Philip Morris International (PMI), deren Topprodukt die berühmten Zigaretten sind. Mattiacci, der bis April Chef von Ferrari Nordamerika war, wird das Unternehmen komplett verlassen. "Wir möchten auch Marco für seine Arbeit in den letzten 15 Jahren bei Ferrari danken. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute", so Marchionne.

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