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Minardi: Zielankunft beider Piloten trotz Probleme

Als 11. und 13. kamen die Minardi-Fahrer ins Ziel, deren Rennen von technischen Problemen und Drehern überschattet gewesen war

(Motorsport-Total.com) - Das Minardi-Team freute sich nach der Hitzeschlacht in Interlagos über die Zielankunft beider Autos. Mark Webber wurde als Elfter abgewunken und hätte es unter Umständen sogar in die Top 10 geschafft, hätte er nicht wegen eines Reifenschadens und eines Problems mit dem Benzindruck zwei zusätzliche Boxenstopps einlegen müssen. Ursprünglich war der Australier nämlich auf einer Ein-Stopp-Strategie gewesen.

Mark Webber im PS02

Webber musste zwei Mal mehr als geplant die Box ansteuern

"Das Auto war zum Beginn des Rennens mit unserer gewählten Strategie wirklich schwer und dann konnten wir an unserem ursprünglichen Plan auf Grund der Probleme mit dem Benzindruck nicht festhalten", erklärte Webber nach dem Rennen. "Die Balance des Autos war mit meinem zweiten Satz Reifen besser, doch ich hatte einen Zusammenstoß mit Massa und dabei wurde ein Reifen beschädigt. Deshalb musste ich unplanmäßig an die Box. Fünf Runden vor Rennende musste ich für einen kurzen Tankstopp noch einmal die Box ansteuern. Aber es war ein guter Grand Prix und ich habe heute eine Menge gelernt."

Alex Yoong wurde als Dreizehnter abgewunken. Ebenso wie bei Webber, hatte es auch am Auto des Malaien ein Problem mit dem Benzindruck gegeben. Ansonsten fiel Yoong hauptsächlich durch seine Dreher im Rennen auf.

"Ich bin glücklich darüber das zweifelsohne für mich bisher schwierigste Rennen beendet zu haben", erklärte der Malaie nach dem Grand Prix erleichtert. "Ich kann den Einsatz unserer Servolenkung ab Barcelona gar nicht mehr erwarten, denn die letzten 20 Runden waren heute wirklich sehr hart. Die Jungs haben einen guten Job getan und es ist toll, dass wir über das gesamte Wochenende eine so gute Zuverlässigkeit hatten. Darüber hinaus veränderte sich das Auto vom Beginn bis zum Ende des Rennens in seinen Handlingeigenschaften nicht, was ebenfalls exzellent ist."

Teamchef Paul Stoddart meinte: "Trotz einer tapferen Leistungen von beiden Fahrern hat ein schlechter Boxenstopp, gefolgt von einem Problem mit dem Benzindruck, der einen weiteren kurzen Boxenstopp zum Ende des Rennens nötig machte, Mark heute davon abgehalten in die Top 10 zu fahren. Bei Alex trat dasselbe Problem auf, wenngleich es sich in seinem Fall nicht so stark auswirkte. Es ist aber immer gut zwei Autos ins Ziel zu bringen, besonders bei solch heißen Bedingungen. Es ist aber traurig, wenn ein Boxenstopp einen Fahrer davon abhält das Rennen auf der Position zu beenden auf der er es verdient hätte. Wir werden nun hart an der Behebung dieses Problems arbeiten, sodass es in Imola nicht wieder auftreten wird."

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