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Melbourne-Facts: Strecke, DRS, FIA-Kommissare

Alles, was man vor dem Saisonauftakt der Formel 1 in Australien wissen muss: Wer ist Fahrerkommissar? Wo liegen die DRS-Zonen? Und vieles mehr ...

(Motorsport-Total.com) - Am Freitag beginnt mit dem ersten Freien Training der Grand Prix von Australien in Melbourne. Die Strecke im Albert Park (Zum detaillierten Streckenporträt!) ist 5,303 Kilometer lang und seit 1996 fester Bestandteil des Formel-1-Kalenders. Den Streckenrekord hält Michael Schumacher mit einer Bestzeit von 1:24.125 Minuten (2004 auf Ferrari). Dieser wird 2017 aufgrund der neuen Regeln aller Voraussicht nach unterboten.

Mit dieser neuen Artikel-Reihe, die 2017 jeden Donnerstag vor einem Grand Prix erscheinen wird, wollen wir unsere Leser standardisiert über die wichtigsten Facts vor dem Rennwochenende informieren. Was hat sich an der Strecke seit dem letzten Rennen verändert? Wer sind die von der FIA nominierten Rennkommissare? Und wo liegen die DRS-Zonen zum Überholen?

Darüber hinaus bieten wir in den sogenannten "FIA-Fast-Facts" (eine diesem Artikel angefügte Fotostrecke) begleitende Informationen. Etwa: Wie oft hat Michael Schumacher in Melbourne gewonnen? Oder: Was hat Lance Strolls Formel-1-Debüt mit jenem von Jacques Villeneuve gemeinsam? Für die Antworten jetzt durchklicken!

Strecke & Sicherheit

In den Kurven 1, 6 und 14 wurden zusätzliche Reifenstapel aufgestellt.

Die Öffnung der Mauer bei Kurve 8 (in Fahrtrichtung links) wurde geschlossen.

Die Fixierungen der Randsteine am Scheitelpunkt der Kurven 11 und 12 wurden nachgebessert und mit Haken einbetoniert.


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Ausgangs Kurve 12 wurde ein doppelter Randstein montiert.

Außen in Kurve 12 wurde vor den Reifenstapeln eine zusätzliche TecPro-Barriere aufgestellt.

DRS-Zonen

Beim Grand Prix von Australien gibt es zwei DRS-Zonen. Der Aktivierungspunkt von DRS-Zone 1 liegt 762 Meter vor Kurve 1, der zweite 510 Meter vor Kurve 3. Ob DRS ausgelöst werden darf, entscheidet sich an einem für beide DRS-Zonen einheitlichen Detektionspunkt. Dieser liegt 13 Meter vor Kurve 14. Beträgt der Rückstand auf das vorfahrende Auto dort weniger als eine Sekunde, darf DRS in beiden darauffolgenden Zonen aktiviert werden.

Boxengassen-Speedlimit

Weil Melbourne ein Stadtkurs ist, gilt ein einheitliches Speedlimit von 80 km/h für Freie Trainings, Qualifying und Rennen. Ohne Ausnahmen.

FIA-Rennkommissare

Tim Mayer ist der Sohn des ehemaligen McLaren-Teamchefs Teddy Mayer. Zwischen 1992 und 1998 organisierte er IndyCar-Rennen und betätigte sich im Streckenbau, ehe er zu einem der Gründerväter der CART-Serie wurde. Als US-Delegierter der FIA ist er heute für alle WM-Events in seinem Heimatland zuständig. Obendrein mischt er immer noch in der Langstrecken-Rennserie IMSA mit.


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Dennis Dean ist unter anderem Präsident der FIA-Kommission für Landgeschwindigkeitsrekorde sowie Rennsteward in der Formel E. Der Amerikaner bringt viel Erfahrung als Motorsport-Funktionär mit und war unter anderem bei zehn US-Grands-Prix im technischen Abnahmeprozess beschäftigt.

Derek Warwick hat in seiner aktiven Formel-1-Karriere zwischen 1981 und 1993 146 Rennen bestritten, für Teams wie Toleman, Renault, Brabham, Arrows und Lotus. Viermal stand er auf dem Podium, zweimal schaffte er eine schnellste Rennrunde. 1992 war er auf Peugeot Sportwagen-Weltmeister und er gewann die 24 Stunden von Le Mans. Seit mehreren Jahren ist der heutige Präsident des britischen Rennfahrerklubs BRDC immer wieder Experten-Rennkommissar in der Formel 1.

Der vierte Rennkommissar für Melbourne wird vom australischen Verband gestellt.

Eine Runde mit Romain Grosjean

"Wenn du die Zielgerade runterbretterst und in die erste Kurve einlenkst, blendet die Sonne. Es ist eine schöne Rechtskurve im vierten Gang. Zuerst berührst du innen den Randstein, dann außen. Kurve 3 ist ziemlich knifflig. Am Ausgang musst du vorsichtig sein und das Auto für die folgende Linkskurve gut positionieren."

"Dann Kurve 5. Mit einem guten Auto geht die voll. Kurve 7 ist eine Rechtskurve, innen anzufahren, im dritten Gang. Auch eine ziemlich coole Kurve, mit einem schwierigen Randstein am Ausgang. Vor Kurve 9 musst du ganz schön bremsen. Da ist wichtig, dass die Bremsen voll zupacken, denn am Ausgang trägt es dich ziemlich nahe an die Mauer ran."

"Dann kommt eine meiner Lieblingspassagen, nämlich die Kurven 11, 12 und 13. Sehr schnell, wahrscheinlich sechster Gang - ein tolles Gefühl! In Kurve 14 rein musst du wieder hart bremsen, weil du mit hoher Geschwindigkeit ankommst. Vor Kurve 15 reicht es, ein bisschen zu lupfen - macht auch Spaß."


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"Am Ausgang musst du dich wieder gut positionieren für den letzten Bremspunkt, nach links führend, ziemlich eng. Die letzte Kurve geht dann voll, ist aber wegen einer Bodenwelle am Scheitelpunkt knifflig."

"Ich mag den Albert Park. Die Strecke verändert sich während des Wochenendes stark. Es ist keine permanente Rennstrecke, daher variiert der Grip. Das Rennen wird spät gestartet, aber es ist einer meiner liebsten Grands Prix. Keine einfache Strecke, ziemlich hoher Benzinverbrauch."

"Das erste Rennen der Saison wird sicher interessant!"

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