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McLaren-Teamduell: 1:0 für Button

Im Kart: Jenson Button hat das erste Rennen gegen Lewis Hamilton für sich entschieden - Von Rivalität der beiden Weltmeister ist nichts zu spüren

(Motorsport-Total.com) - Das erste Duell der Weltmeister im McLaren-Team hat Jenson Button für sich entschieden, wenn auch nur im Kart. Button und Teamkollege Lewis Hamilton lieferten im alten McLaren-Hauptquartier im englischen Colnbrock ein Kartrennen. Es war ein Rennen um Rundenzeiten und Button war auf dem 350 Meter langen Indoor-Kurs drei Sekunden schneller als Hamilton.

Jenson Button, Lewis Hamilton

Jenson Button und Lewis Hamilton scheinen sich bisher prächtig zu verstehen Zoom

Von der vor allem in den englischen Medien viel zitierten Rivalität der beiden Stallgefährten war dabei allerdings nichts zu spüren. Die beiden McLaren-Kollegen lachten und scherzten. Und auch sonst scheinen sich Button und Hamilton glänzend zu verstehen.#w1#

"Ich kenne Jenson schon seit einiger Zeit und habe schon sehr viel Gutes über ihn gehört", erklärt Hamilton gegenüber britischen Reportern. "Und ich habe noch nie jemanden erlebt, mit dem es so einfach ist, zusammenzuarbeiten. Er ist professionell. Ich bin aber vor allem baff, wie gut erzogen er ist. Er ist so ein Typ, der einem die Tür aufmacht. Natürlich versuche ich auch, ein Gentleman zu sein, aber mehr Frauen gegenüber!"

"Natürlich versuche ich auch, ein Gentleman zu sein, aber mehr Frauen gegenüber!" Lewis Hamilton

Hamilton glaubt auch nicht, dass die Stimmung im Team doch noch gereizter werden könnte, wenn es auf der Strecke dann ernst wird: "Die Formel 1 ist die Königsklasse. Es ist alles so intensiv. Natürlich weiß man nicht, ob irgendwann schwere Zeiten auf einen zukommen. Aber wir sind Profis, die sich gegenseitig respektieren und wir würden damit professionell umgehen." Dem pflichtet Button bei: "Wir kommen sehr gut miteinander aus und das Wichtigste ist, dass wir gut zusammenarbeiten."

"Ich werde nicht mit dem Gedanken ins erste Rennen gehen, dass alles vorbei ist, wenn Lewis mich schlägt. Oder dass ich den Titel gewonnen habe, wenn ich ihn schlage", so Button. "Wir haben 19 Rennen, es ist eine sehr, sehr lange Saison. Die Leute geben natürlich ihre Tipps ab und sagen, dass sie wissen, wer gewinnt. Aber das tun sie nicht. Sie haben keine Ahnung."

"Ich gebe einfach mein Bestes und er wird richtig pushen", ergänzt Hamilton. "Er wird vor mir sein wollen und ungekehrt. Aber außerhalb des Autos werden wir entspannt miteinander umgehen. Im Moment ist auch schwer zu sagen, wer von uns beiden der Schnellere ist. Aber das werden wir ja nächstes Wochenende sehen."

"Ich bin so glücklich wie noch nie in meinem Leben, egal was in den ersten Rennen passiert" Lewis Hamilton

Für Hamilton ist derzeit ohnehin die ganze Welt rosarot. Das liegt auch daran, dass er sich mit Freundin Nicole Scherzinger versöhnt hat. "Ich bin so glücklich wie noch nie in meinem Leben, egal was in den ersten Rennen passiert", schwärmt der 2008er-Weltmeister. "Es ist nicht alles perfekt, aber ich fühle mich stark. Ich bin zufrieden mit dem Weg, den ich eingeschlagen habe und glücklich in meinem Privatleben. Ich bin nun als Mensch und Mann stärker und kann deshalb besser mit meinen Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr umgehen."

"Wenn du glücklich bist, gewinnst du Rennen", philosophiert Hamilton. "Ich weiß noch: Ein paar Rennen habe ich gewonnen, als ich total happy war, und das war durch nichts zu überbieten. Es ist ein tolles Gefühl, wenn einem das gelingt."

"Der Titelgewinn macht einen stärker." Jenson Button

Auch Button fühlt sich mental gerüstet: "Der Titelgewinn macht einen stärker, er gibt einem mehr Vertrauen in sich und in seine Fahigkeiten", erläutert er. "Du weißt, dass du alles erreicht hast, was du dir vorgenommen hast. Nun könntest du sagen, dass alles Weitere ein Bonus ist. Du bist entspannter, aber im positiven Sinn. Ich freue mich auf diese Saison mehr als auf alle bisherigen, auch mehr als auf die vergangene Saison. Wir haben ein schnelles Auto. Es gibt vielleicht drei oder vier Autos, die unser Tempo mitgehen können und das ist toll."

Zu den McLaren-Konkurrenten zählt Button Ferrari, Red Bull und Mercedes. Dort hat der siebenmalige Weltmeister Michael Schumacher Buttons Platz eingenommen. "Er wird nicht langsam sein. Er wird immer noch der alte Michael Schumacher sein", prophezeit Button. "Er würde auch nicht zurückkommen, wenn er es nicht wirklich wollen würde."

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