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McLaren-Piloten hadern: Gegner fliegen links und rechts vorbei

Fernando Alonso und Jenson Button erlebten in Suzuka keinen angenehmen Sonntag und waren meist nur in der Rolle des Opfers, wenn Gegner attackierten

(Motorsport-Total.com) - Das Heimrennen in Suzuka hatte sich Motorenhersteller Honda sicherlich anders vorgestellt. Ohne Punkte, dafür mit viel Gesprächsstoff reisen die Japaner zusammen mit Partner McLaren ab. Fernando Alonso kratzte mit Rang elf immerhin an einem Pünktchen, Teamkollege Jenson Button wurde jedoch chancenloser 16. Im Rennen gab es immer wieder unschöne Kommentare der Fahrer, so sagte Alonso etwa, dass er wie ein GP2-Auto überholt werde.

Fernando Alonso

Fernando Alonso hatte mit den Gegnern kein leichtes Spiel - sie aber meist mit ihm Zoom

"Es ist schwierig, wenn dich die anderen Fahrer auf den Geraden überholen. Dann verbremsen sie sich in der nächsten Kurve, du nimmst die Kurve perfekt - und wirst trotzdem auf der nächsten Geraden wieder überholt", hadert der Spanier. "Das ist echt frustrierend." Mehr möchte er zu diesem Rennen eigentlich nicht sagen, doch er hofft, dass das Team aus diesem Rennen lernen kann und sich verbessern wird.

Doch er sieht auch die positiven Seiten des Sonntag: "Es ist vielleicht nicht allen klar, aber das war heute unser drittbestes Ergebnis", meint er und blickt schon voraus: "Die verbleibenden Rennen werden schwierig werden, aber wir schauen schon auf das kommende Jahr", sagt er und verspricht: "Wir werden zusammen gewinnen, wir müssen es nur so schnell wie möglich möglich machen."

Auch Teamkollege Jenson Button war ein Opfer seines langsamen Bolidens und hatte nur wenig Spaß: "Die ersten zwei Stints waren okay. Da sind wir wenigstens gegen andere Autos gefahren. Ich glaube, dass wir die meisten nur aufgehalten haben", nimmt er es mit einer Prise Humor. "In jeder Runde ging einer vorbei und ich wurde überholt. Ich fiel weiter und weiter zurück. Das ist schon hart und in unserer Position ist es immer schwierig", so der Brite.

Und dann überholte ihn beim finalen Boxenstopp auch noch Marcus Ericsson, was sein Rennen endgültig ruinierte. "Ich war schneller und hatte die besseren Reifen. Ich war auf weich und er auf hart. Ich konnte ihn aber nicht überholen. Ich habe Fernando vor mir gesehen und wir kamen ihm näher. Als dann die anderen Autos aus der Box kamen und mich gejagt haben, da konnte ich nichts machen, um sie hinter mir zu halten."

Und so blieb ihm am Ende nur Rang 16, was für Honda beim Heimspiel natürlich eine Enttäuschung ist: "Wir wollten vor unseren Heimzuschauern etwas Besonderes zeigen, was schwierig ist", sagt Button. "Aber wir geben unser Bestes und ich bleibe fokussiert. Es war aber ein schwieriges Wochenende, ganz besonders für Honda."

Das sieht auch Rennleiter Eric Boullier so: "Es ist nicht einfach, Fortschritte zu erkennen, wenn die Performance schlechter ist, als es zwei großartige Formel-1-Marken wie McLaren und Honda gewohnt sind", meint der Franzose. "Niemand ist zufrieden mit den Plätzen elf und 16, trotzdem gibt es auch Positives." Und zwar: Beide McLaren kamen sogar ins Ziel. "Außerdem marschieren wir zusammen mit großen Schritten zu unserem Ziel: Podestplätze und Siege!"

Auch bei Honda selbst hofft man, dass man den heimischen Fans, die an diesem Wochenende wieder zahlreich erschienen waren, bald Grund zum Jubeln gibt: "Bei Regen und Sonnenschein waren sie da, um uns die nötige Unterstützung zu geben. Wir hoffen, dass wir ihnen bald etwas zurückgeben können, indem wir um jeden Schritt kämpfen, uns in den verbleibenden Saisonrennen zu verbessern", so Motorsportchef Yasuhisa Arai.

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