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Max Verstappen nach Vegas-Monolog: Noch ist die Formel 1 okay

Max Verstappen zeigt bei der FIA-Gala Verständnis für die Situation der Formel 1 - Bei der Gestaltung des Kalenders müsse man "auch die kommerzielle Seite" bedenken

(Motorsport-Total.com) - Nach seinem Sieg beim Großen Preis von Las Vegas vor knapp einem Monat erklärte Max Verstappen in einem längeren Monolog bei der obligatorischen Pressekonferenz nach dem Rennen, dass die Formel 1 bei der ganzen Show drumherum ihre eigentlichen Werte nicht vergessen dürfe.

Titel-Bild zur News: Max Verstappen und FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem

Max Verstappen hat am Freitag offiziell seinen WM-Pokal erhalten Zoom

Er sagte damals: "Ein bisschen Show ist schon wichtig. Aber ich liebe Emotionen. Als ich ein kleines Kind war, waren es die Emotionen, wegen derer ich mich in den Sport verliebt habe, und nicht die Show drumherum. Für einen echten Racer sollte es darauf nicht ankommen."

Im Rahmen der FIA-Gala in Baku, bei der Verstappen offiziell als Formel-1-Weltmeister 2023 ausgezeichnet wurde, wurde der Niederländer nun noch einmal auf dieses Thema angesprochen. Und dort hat er verraten, dass er durchaus auch Verständnis für die kommerziellen Interessen der Formel 1 habe.

Im Hinblick auf neue Events wie Miami und Las Vegas, bei denen die Show und nicht der Sport im Vordergrund zu stehen scheint, erklärt er: "Ich persönlich würde idealerweise gerne auf all den tollen Strecken auf der Welt fahren. Aber das ist in der Formel 1 leider nicht möglich - und das verstehe ich auch."

Über seinen damaligen Monolog sagt er: "Wenn mir Leute diese Frage stellen, dann finde ich es wichtig, eine ehrliche Antwort zu geben, und das habe ich getan. Aber man muss es von beiden Seiten sehen: die sportliche Seite, aber auch die kommerzielle Seite."


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Damals hatte Verstappen erklärt: "Ich verstehe schon, dass die Fans auch drumherum unterhalten werden müssen. Aber es ist auch wichtig, dass wir ihnen zeigen, was unseren Sport wirklich ausmacht. Denn hierher kommen viele nur, weil sie eine Party feiern oder einen DJ sehen wollen."

Das ist seiner Meinung nach der falsche Ansatz, um Leute langfristig an die Formel 1 zu binden. Trotzdem betont er auch, dass er mit dem aktuellen Verhältnis zwischen Show und Sport leben könne. "Im Moment bin ich noch immer zufrieden, sagen wir es so", erklärt Verstappen.

Der aktuelle Red-Bull-Vertrag des Niederländers läuft noch bis Ende 2028. Bei aller Kritik an der Entwicklung der Königsklasse ist ein baldiger Rücktritt des jetzt dreimaligen Weltmeisters also nicht zu erwarten.

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