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Max Verstappen glücklich: Honda hat geliefert, was versprochen wurde

Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat im exklusiven Gespräch über die neue Honda-Antriebseinheit geplaudert - Der erste Eindruck hat gestimmt

(Motorsport-Total.com) - Max Verstappen ist von Red Bulls Honda-Projekt überzeugt. Nach den ersten Testkilometern mit dem japanischen Antrieb im Heck kommt er zu folgendem Fazit: Honda hat "alles" geliefert, was versprochen wurde. Der Niederländer absolvierte in den beiden Testwochen in Barcelona knapp 400 Runden mit dem RB15 und erlebte dabei keine ernsthaften technischen Zwischenfälle. Im exklusiven Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' sprach Verstappen über seine ersten Eindrücke.

Max Verstappen

Max Verstappen zeigt sich sehr zufrieden mit der Honda-Arbeit Zoom

"Alles, was sie versprochen haben, ist eingetreten. Daher bin ich glücklich", freut sich der 21-Jährige. Er konnte einen deutlichen Wandel im Umgang feststellen. "Sie sind sehr offen und ehrlich. Was sie behaupten, liefern sie auch. Das ist fair." Verstappen musste in den Vorjahren einige Rückschläge aufgrund der Unzuverlässigkeit des Renault-Motors einstecken, weshalb er mit Kritik an den Franzosen nicht sparte. Die Beziehung mit Honda verläuft bislang deutlich harmonischer.

Verstappen merkt auch an, dass er den Unterschied mit dem Honda-Motor ab der ersten Runde spüren konnte. Es habe nach den ersten Ausfahrten keine "großen Fragezeichen" gegeben, was er als "sehr positiv" erachtet. "Das ist ein komplett anderer Motor bezüglich der Art, wie er funktioniert und wie man Gas gibt, runterschaltet und wieder raufschaltet." Er spricht gar von einer "anderen Welt".


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Die Fahrbarkeit des Antriebs sei "bislang sehr gut", alles habe "reibungslos" funktioniert, lobt er das neue Projekt. "Ich kannte bislang nur den Renault-Motor und nun diesen. Man versucht Positives aus beiden zu ziehen, denn nicht alles war im Vorjahr negativ", schlägt er gar versöhnliche Töne Richtung Renault an. Mit den Franzosen gewann der Niederländer bislang seine fünf Grand-Prix-Siege, allerdings verstrickte er sich auch immer wieder in heftige Wortgefechte, wenn die Technik streikte.

"Daraus lernt man und man versucht, seine Meinung zu teilen. Man erklärt ihnen die eigenen Ideen, wie man etwas verbessern könnte. So läuft das ganz gut", ist er zufrieden. Ein Vorteil des Honda-Projekts: Nun verbringt das Team mehr Zeit auf dem Prüfstand. Red Bull verwendete im Vorjahr einen anderen Kraftstoff als Renault, weshalb der Hersteller die Zeit auf dem Prüfstand aufteilen musste.

"[Honda] verbringt nun deutlich mehr Zeit auf dem Prüfstand, viel mehr als wir zuvor hatten. Das ist ein positiver Schritt", merkt Verstappen an. "Es gibt praktisch keine Einschränkung. Sie versuchen alles, um zu gewinnen - hoffentlich schon in dieser Saison."

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