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Manor-Marussias Wunsch in Kanada: Bloß nicht wie 2014!

Manor-Marussia möchte in Montreal vor allem wieder beide Autos ins Ziel bringen, doch wie schwierig das auf dem Kurs ist, hat das vergangene Jahr gezeigt

(Motorsport-Total.com) - Manor-Marussia reist vor allem mit einem Ziel nach Kanada: die Zuverlässigkeitsserie weiter ausbauen. Bislang kamen die roten Boliden bei jedem Rennen, bei dem sie gestartet sind, auch ins Ziel, und diese Serie gilt es nun auf dem anspruchsvollen Circuit Gilles Villeneuve zu verlängern: "Montreal ist für die Fans ein großartiges Rennen, bei dem wir hoffen, dass wir wieder mit beiden Autos das Ziel sehen", sagt Teamchef John Booth.

Roberto Merhi

In Montreal wird es fast so eng wie zuletzt in Monte Carlo Zoom

Doch Vorsicht ist auf den engen Straßen auf der Insel im Sankt-Lorenz-Strom geboten, denn schon im vergangenen Jahr endete eine Rekordserie des kleinen Teams jäh nach wenigen Metern, als Max Chilton seinen Teamkollegen Jules Bianchi auf die Hörner nahm und erstmals nach 25 beendeten Rennen einen Ausfall hinnehmen musste. Das soll dieses Jahr besser werden: "Wir sind gespannt, was Will und Roberto hier schaffen können", meint Booth.

Mit dieser Aussage ist auch die wichtigste Frage im Vorfeld des Grand Prix geklärt: Neben Will Stevens wird Roberto Merhi auch das kommende Rennen bestreiten dürfen. "Die Läufe kommen nun schnell hintereinander, und es fühlt sich an, als wären wir in einem guten Rhythmus, was für mich in Monaco einen Unterschied gemacht hat", sagt Merhi, der mit einem Erfolgserlebnis anreist: Vor zwei Wochen konnte er im Rennen erstmals Teamkollege Will Stevens besiegen.

Jules Bianchi

Vor Jahresfrist war das Rennen für Marussia schnell gelaufen Zoom

"Ich war sehr glücklich über meine Performance und freue mich nun auf Kanada", ergänzt der Spanier und sagt über die Strecke: "Sie sieht ziemlich herausfordernd aber auch nach einer Menge Spaß aus. Ich kann es also nicht abwarten, wieder zurück im Auto zu sein und da weiterzumachen, wo ich in Sachen Performance aufgehört habe, und so viel wie möglich aus dem aktuellen Paket zu holen."

Teamkollege Stevens möchte hingegen ein stärkeres Rennen als in Monaco erleben und setzt in Kanada vor allem auf das Credo Ankommen. Die Strecke kennt er nicht aus eigener Erfahrung und weiß, dass die Mauern ziemlich nah kommen können - vor allem die Wall of Champions. "Die zu vermeiden, wird mein erstes Ziel sein", sagt der Brite. "Ich bin zufrieden, wie ich mich auf neue Strecken einstelle, aber diese hier muss besonders respektiert werden. Sie macht viel Spaß, hat aber ihre eigenen Herausforderungen."

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