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Mallya fordert Resultate von Gascoyne

Teameigentümer Vijay Mallya fordert Resultate von Mike Gascoyne und will mit Force India beim Indien-Grand-Prix 2010 auf das Podium

(Motorsport-Total.com) - Noch steht nicht fest, welcher Fahrer 2008 an der Seite von Adrian Sutil an den Start gehen wird, aber voraussichtlich wird es jemand sein, der zumindest die Qualitäten der bisherigen Teamkollegen des jungen Deutschen überbieten sollte. Damit einher geht natürlich auch eine neue sportliche Zielsetzung.

Vijay Mallya

Ein Mann mit einer Vision: 2010 will Vijay Mallya auf dem Podium stehen

Diese hängt nicht einmal in erster Linie an der verbesserten Fahrerbesetzung, sondern vielmehr am neuen Teameigentümer Vijay Mallya, der den ehemaligen Spyker-Rennstall mit seinen Kingfisher-Millionen nach vorne bringen möchte. Mallya hat sich bereiterklärt, eigenes Geld in die Hand zu nehmen, verhandelt auch mit zahlreichen Partnern aus seiner indischen Heimat - und will mittelfristig auf jeden Fall Erfolge sehen.#w1#

Altes Jordan-Trio wieder vereinigt

Einer der Hoffnungsträger in der Fabrik in Silverstone ist natürlich Mike Gascoyne, der das Team Ende der 1990er-Jahre unter Jordan-Banner schon einmal auf Vordermann gebracht hat. Gascoyne baute 2007 eine Infrastruktur nach seinem Geschmack auf, sorgte mit einem eigenen und einem angemieteten Windkanal für die nötigen Ressourcen und holte dank Mallyas Einwilligung seine früheren Weggefährten Mark Smith und Ian Hall zurück.

"Ich habe Gascoyne alle Ressourcen gegeben, die er braucht, aber jetzt muss er mir die Resultate liefern", erklärte der Inder gegenüber 'formula1.com'. "Das ist eben mein Managementstil - ich will mich anderen nicht aufdrängen. Ich erlaube ihnen, mir Ideen zu präsentieren, und ich gebe ihnen alle Ressourcen und Werkzeuge, um die sie mich bitten. Aber ich sage ihnen dann auch, dass ich sie für die Performance verantwortlich mache."

Kaum weniger Druck als bei Toyota...

Mike Gascoyne

Mike Gascoyne steht auch bei Force India unter großem Erfolgsdruck Zoom

Gascoyne kann also bei Force India keine ruhige Kugel schieben, denn sollte sein neues Auto floppen, könnte dies sein Sargnagel sein. Mallya, das ist klar, ist bereit zu investieren, streitet gleichzeitig aber auch gar nicht ab, dass er ein knallharter Geschäftsmann ist - und diese Philosophie hat ihm in der Geschäftswelt schon viele Erfolge eingebracht. Entsprechend ehrgeizig sind auch seine Ziele in der Formel 1.

Für 2008 erwartet er noch keine Wunderdinge, aber eines ist sicher: "Ich werde bestimmt nicht ganz hinten stehen. Der Gang in die letzte Startreihe ist einfach zu weit für mich", meinte er mit einem selbstbewussten Lächeln im Gesicht. Spätestens 2010, zur Premiere der Formel 1 in Delhi, will er nämlich viel mehr: "Ich habe das klare Ziel ausgegeben, dass beim Indien-Grand-Prix 2010 ein Force-India-Fahrer auf dem Podium stehen muss!"

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