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Lotus: Änderungen der Fahrerpaarung "unwahrscheinlich"

Geht es nach Teamchef Tony Fernandes, dann wird seine Mannschaft auch 2011 mit Jarno Trulli neben Heikki Kovalainen antreten

(Motorsport-Total.com) - Lotus hat sich im Debütjahr 2010 schnell in die Herzen vieler Fans manövriert. Die neue Mannschaft aus Malaysia mit technischer Basis in Großbritannien sicherte sich mit Gesamtrang zehn den besten Platz aller neuen Teams und begeisterte durch ein erfrischend offenes Auftreten. Teamchef Tony Fernandes und Technikleiter Mike Gascoyne "twitterten" munter von der Boxenmauer, die Stimmung war stets gut.

Heikki Kovalainen, Jarno Trulli

Heikki Kovalainen und Jarno Trulli sollen auch 2011 für Lotus fahren Zoom

Im kommenden Jahr soll der nächste sportliche Schritt gelingen. Obwohl es derzeit noch Streitereien um den Wechsel zum traditionellen Namen "Team Lotus" gibt, wird auf der technischen Seite konsequent gearbeitet. Gascoyne und sein Designerteam sind seit Monaten mit dem Entwurf für 2011 beschäftigt, im kommenden Jahr wird man sich die Motoren von Renault liefern lassen - immerhin das Weltmeistertriebwerk aus dem Red Bull RB6.

Auf Fahrerseite hat man noch nicht endgültig Klarheit geschaffen. Der Vertrag von Heikki Kovalainen wurde verlängert, aber die weitere Zukunft von Jarno Trulli ist noch fraglich. "Wir haben aus Heikki das Beste herausgeholt", meint Fernandes im Gespräch mit 'Autosport'. "Heikki hat wohl sein bestes Jahr erlebt, Jarno hingegen nicht. Das lag daran, dass wir ihm nicht das beste Auto gegeben haben, dabei würden wir ihn gern im besten Auto sehen."


Fotos: Lotus, Großer Preis von Abu Dhabi


Trulli wirkte in den vergangenen Wochen oft etwas lustlos, es wurden ihm NASCAR-Gelüste nachgesagt. "Er motiviert und hungrig", widerspricht Fernandes. "Es liegt an uns, ihm ein besseres Auto hinzustellen. Er wird uns mit all seiner Erfahrung beim Bau eines besseren Autos für 2011 helfen." An eine Ablösung des Mannes aus Pescara denkt Fernandes nicht: "Ich halte es für höchst unwahrscheinlich, dass wir etwas ändern. Ich bin ein Freund von Konstanz."

"Ich habe mich damals für zwei Fahrer entschieden, die ich bezahlen muss. Diese Entscheidung war gewissermaßen mutig", sagt der Malaysier. "Das hat unser ernsthaftes Herangehen vom ersten Tag an unterstrichen. Diesen Weg gehen wir weiter. Ich sehe bei uns keinen Wechsel, es sei denn, es geschieht irgendein Wunder. Kontinuität ist wichtig, das Zusammenhalten eines glücklichen Teams ebenso. Es geht dann nur noch um punktuelle Verstärkungen."

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