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Lauda sieht Ferrari kommen: "Haben 1,5 Sekunden gefunden"

Niki Lauda ist über die Verbesserungen bei Ferrari im Bild und lobt die getätigten Veränderungen des Teams - Sebastian Vettel als Hauptgrund für den Aufschwung?

(Motorsport-Total.com) - Zwar fährt Mercedes weiterhin in seiner eigenen Liga, doch so langsam muss man sich im Lager der Silbernen auch mit der Konkurrenz beschäftigen. Im vergangenen Jahr konnte Red Bull sporadisch profitieren, wenn Lewis Hamilton und Nico Rosberg in Probleme gerieten, in diesem Jahr sieht Ferrari wie der größte Gegner aus. Die Roten aus Maranello konnten im Qualifying von Sepang sportlich bereits einen Silberpfeil knacken.

Titel-Bild zur News: Marco Mattiacci, Niki Lauda

"Du machst einen guten Job": Lauda lobt Ferrari-Boss Sergio Marchionne Zoom

Niki Lauda, Aufsichtsratschef des Teams, hat sich mit der Konkurrenz schon beschäftigt und Ferrari für ihre Verbesserungen gelobt: "Ich würde sagen, dass sie seit dem vergangenen Jahr 1,5 Sekunden gefunden haben. Sie haben bei Motor und Auto große Verbesserungen erzielt", muss er gegenüber 'Sky Sports F1' anerkennen. Besonders in Sachen Power scheint Ferrari zugelegt haben zu können, wie die Geschwindigkeit auf den Geraden beweist.

Vor allem mit einem Punkt habe sich die Scuderia aber verstärkt: Man hat Fernando Alonso, der in fünf gemeinsamen Jahren keinen Titel holen konnte, durch Sebastian Vettel ersetzt. "Der motiviert alle - auch Kimi (Räikkönen; Anm. d. Red.)", sagt Lauda, der die Verpflichtung des Heppenheimers für die Hauptveränderung hält: "Beide Fahrer kämpfen auf hohem Niveau gegeneinander, und dadurch kommt das ganze Team nach vorne."

Bei Ferrari wurde kaum ein Stein auf dem anderen gelassen. Besonders personell wurde bei der Scuderia kräftig rochiert. Trotzdem scheint Ferrari damit erfolgreich zu sein, obwohl Lauda bei seinem Mercedes-Team immer Konstanz predigt. "Marchionne (Sergio, Ferrari-Präsident; Anm. d. Red.), der alle Veränderungen nach Montezemolo durchgesetzt hat, hat die richtigen Leute an die richtigen Stellen gesetzt, sonst hätte das nicht passieren können", nickt Lauda.